Donnerstag, 27. Juni 2013

Pfingstwochenende

Es muss doch mehr im Leben geben, als alles zu besitzen.
- Maurice Sendak -


Ja, gibt es... ;-) Meine eigentlich freien Pfingstferien waren vollgestopft bis oben hin, aber ich hab sie so sehr genossen. Was hätte es mir gebracht, wenn ich stattdessen, Besitz angehäuft hätte? Nichts.

In diesem Sinne:
Nachdem Freitag alle wieder da waren,wo sie hinsollten, also Mama und Verena auf dem Camp und Papa wieder bei mir zu Hause, war ich ehrlich gesagt ziemlich gespannt, wie das Wochenende so ablaufen würde. Samstag mussten wir etliches noch besorgen, dass wir Montag mit aufs Camp nehmen mussten. (Schließlich wollten alle ja eine Nachspeise ;-)) Außerdem stand eine Hochzeit an, die ich stellvertretend für Mum mit Papa besucht hab, dann mussten auch wir zu Hause gebliebenen versorgt werden mit Essen, das Haus auf Vordermann gehalten werden und zwischendurch hatten wir noch ein Nebenerlebnis mit einer Bombendrohung. Ihr seht es war nicht langweilig.
Nun aber der Reihe nach:

Samstag Früh ging es als erstes zum Aldi - Pudding, Obst,... für Montag einkaufen und für uns zu Hause einkaufen. Kleine logistische Probleme haben Paps und ich gut gemeistert und am Ende war alles vom richtigen Geld bezahlt und in unserem Auto verstaut, von wo aus es zu Hause in den Kühlschrank wanderte... der jetzt wieder etwas ungewöhnlich voll war. ;-)
Dann hieß es essen und auf zur Hochzeit. Wusstet ihr, dass die Kirche beim Erlanger Bahnhof einen wunderschönen Hinterhof hat? Zuerst bist du - schick angezogen und aufgebrezelt ;-) - zwischen Berg-Besuchern - in Tracht - gelaufen und dann hast du nichts mehr davon mitbekommen. Es war ein sehr schöner Traugottesdienst mit süßen Geschichten und Anekdoten.
Sie lernen sich kennen: Sie denkt: "Der ist eigentlich ganz nett." Er denkt: "  " (nichts) ... ;-)
Nach der Trauung gab es einen kleinen Empfang in besagtem Hinterhof und dann haben wir die Gesellschaft auch schon wieder verlassen. Zu Hause wartete noch einiges an Arbeit...
Beim Abschied meinte der Bräutigam: "Ihr müsst mal schauen. Eventuell ist der Bahnhof wegen einer Bombendrohung noch geschlossen. Kennt ihr euch ein bisschen aus und wisst wie ihr drum rum kommt?..." Also, sind wir los. Dem Ansturm an Leuten, die uns entgegenkamen, nach, war der Bahnhof erst kurz zuvor wieder geöffnet worden... :-)

Wieder zu Hause haben wir noch ein bisschen im Garten gewerkelt und Wäsche gewaschen und alles zum Backen für Sonntag im KiGo zusammengesucht.
So, ging es dann eben am Sonntag auch weiter: Mit drei Kidis hab ich einen Kuchen und Muffins gebacken, die ich zum Teil ihnen gegeben hab bzw. am Montag mitgenommen. War sehr schön. Sie haben super mitgemacht und sogar abgespült und abgetrocknet! Ich war, ehrlich gesagt, ganz schön beeindruckt. :-)
Nachmittags hab ich dann nochmal einen anderen Kuchen gebacken, wir wollten ja schließlich eine kleine Auswahl haben. Er ist super gelungen und ich hatte einen Grund nicht über die TH nachdenken zu müssen. ;-) Ich glaube, dass ich das am meisten genossen habe.

Montag ging es dann also aufs Camp. Der ganze Kofferraum war voll. Und wir waren mit zwei Freundinnen von Verena so früh da, dass ich noch einen Großteil vom Morgen-Appell mitbekommen hab.
Dann hab ich kochen bzw. schnippeln geholfen, die Kuchen hergerichtet, Kaffee gekocht, Tassen, Servietten,... alle Aufgaben die so angefallen sind und keinen Erfahrenen brauchten, wurden mir anvertraut... ;-) Nein, aber ich konnte doch bei etlichem schnell mal hinlangen. Am Nachmittag gab es dann Workshops auf dem Camp. Ich bin ein bisschen rumgestreift, hab aber vor allem am Ende beim Karten basteln geholfen. Als so nach und nach die Besucher weg waren, wurde es ruhiger und ... regnerisch. :-) Irgendwann gabs dann Abendessen und danach noch den Bunten Abend im Stamm. War sehr interessant da mal zuzuschauen und dabei zu sein, aber ehrlich gesagt, auf Dauer? Für ne ganze Woche... Da muss noch ein bisschen was mit mir passieren, bevor ich das entspannt mitmache. Im Moment bin ich jedenfalls heilfroh, dass ich einfach wieder nach Hause fahren und in MEIN Bett gehen konnte. ;-)

... mit dem Bunten Abend
Fix und fertig... aber es ging noch weiter

Samstag, 22. Juni 2013

Kleine Gedankenanstöße

Verzweifelt sitze ich in meinem Zimmer und brüte über Aufgaben und Skripten. Wer mich kennt, weiß, wie ich gerade drauf bin: Entnervt, den Tränen nahe, zweifelnd, ob das alles richtig ist und ganz schlecht genießbar. Am besten geht man mir aus dem Weg... und zwar noch die nächsten fünf Wochen.

Kleine Lichtblicke sind (unter anderem) meine täglichen Sprüche und auch wenn ich nicht viel Zeit darauf verwende, über sie nachzusinnen, so zaubern sie doch mal ein Lächeln auf meine Lippen oder motivieren mich mein Bestes zu geben und den Rest anderen zu überlassen.

Welche Wirkung haben sie auf euch?


Wenn du entdeckst, wie einzigartig du bist,
gehen dir plötzlich auch die Augen auf,
wie einzigartig der andere ist.
- Henri Nouwen - 


Viel Zeit brauchen wir nicht, um uns an der Schönheit der unscheinbaren Dinge zu freuen,
 aber ein offenes Auge und ein offenes Herz.
- Eva Tiele-Winckler - 

Wünsche nicht, etwas anderes zu sein, als was du bist,
aber versuche, dies so gut wie möglich zu sein.
- Franz von Sales - 

Freitag, 14. Juni 2013

... und noch ein paar tolle Sprüche

Warten heißt, Gott zutrauen, dass er weiß, was er tut.
- John Ortberg - 


Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat,
der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte.
- Berthold Auerbach - 


Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet,
ohne anderen zu nützen.
- Kurt Tucholsky - 


Wenn das einzige Gebet, das du während deines Lebens sprichst,
"DANKE" heißt, würde das genügen.
- Meister Eckhart - 

Camp-Packen

... leider viel zu spät und trotzdem nur schrittweise, kommt hier meine Pfingstwoche.
Angefangen hat alles am Freitag. Ich war mit Mama Großeinkauf machen: 8 kg Äpfel, 28 Brote, 20 kg Kartoffeln,... War... ähm... eine interessante Erfahrung. :-)
Dann haben wir alles in Kisten verpackt und im Wohnzimmer gestapelt. Papa kam und alles wurde ins Auto gestapelt, der Rest bei Verenas Freundin ins Auto und ab gings. Tja, auf einmal war es still im Haus. War ganz schön komisch am Anfang.
Hier ein paar Eindrücke. Auch vom Aufbau, wo ich aber nicht dabei war.





das Küchenzelt



...und das ist die (fast) fertige Jurte
das müsste die große Gemeinschaftsjurte sein...

Samstag, 1. Juni 2013

Juni


Fröhlichkeit ist nicht die Flucht vor der Traurigkeit,
sondern der Sieg über sie.
- Gorch Fork - 



Ein fröhliches Herz lebt am längsten.
- William Shakespear -