Endlich haben wir uns wieder gesehen! Nach 2,5 Jahren konnte ich eine meiner besten Freundinnen mal wieder in die Arme schließen, mit ihr lachen, nachts quatschen und eine meiner Zimmerwände gestalten. Wer sich an mein orangenes Zimmer erinnert: Die mit dunklerem Orange "gewischte" Wand haben wir beide vor Jahren in einem Sommer gemeinsam gemacht. Deshalb war ich auch etwas traurig, als sie beim Streichen einfach überstrichen wurde. :-( Aber: Jetzt war sie da und hat sich mit viel Kreativität meiner gewünschten Fotowand gewidmet. Wir hatten einen wunderschönen Nachmittag mit Farben und Buchstaben, Bleistift, Lineal und Scheren und tesa TACK Klebepads. ;-) Halten super!
In der Früh "musste" sie sich meinem neuen Hobby Backen fügen und gemeinsam haben wir eine leckere Orangentorte gezaubert. Dabei haben wir festgestellt, dass wir dringend eine 26er Springform brauchen, die ich mittlerweile auch hab. *hihi*
Danke, dass du da warst!
P.S.: Im Original ist mein Zimmer in nem Grünton gestrichen, der eher in Richtung des zweiten Bildes geht... :-P
Montag, 29. Dezember 2014
Donnerstag, 25. Dezember 2014
Weihnachten
Gemütlich aufstehen, frühstücken, letzte Geschenke einpacken, mit Oma und Opa ein Spiel spielen, Mittag essen, duschen, anziehen, schminken ;-) und zum Godi fahren. Mit aufbauen und abbauen helfen und wissen, dass Oma zu Hause kocht und alles fertig ist, wenn man heimkommt. Zusammen zu Abend essen, angenehme Gespräche, gemeinsam lachen, die ersten Runden auspacken, Tiramisu genießen, weiter auspacken, kleine und große Überraschungen miterleben, Papier rascheln, leuchtende Augen (auch bei den Großen), Dankbarkeit, zufrieden ins Bett - ein bisschen traurig, dass der Tag schon wieder vorbei ist.
Samstag, 20. Dezember 2014
Weihnachtszeit und Wünsche
Ich wünsche euch und mir ein paar letzte ruhige Tage, um runterzukommen, tief durchzuatmen und zwischen all den letzten Vorbereitungen den Blick auf das, was wirklich zählt, nicht zu verlieren. Halten wir inne, wenn es eigentlich gar nicht angebracht ist und genießen einen Moment in Gottes Gegenwart.
Frohe und besinnliche, reich gesegnete Weihnachtszeit euch allen
Eure Carina
Frohe und besinnliche, reich gesegnete Weihnachtszeit euch allen
Eure Carina
Freitag, 12. Dezember 2014
Es tut mir Leid...
Ich komme einfach nicht dazu. Aber für nen schönen Spruch hab ich mir heut mal kurz Zeit genommen.
"Folge dem Glück, das darin besteht,
zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein."
- Simone de Beauvoir -
Montag, 1. Dezember 2014
Dezember
"Wisst ihr noch, wie es geschehen?
Immer werden wir's erzählen: wie wir einst den Stern gesehen mitten in dunklen Nacht.
Stille war es um die Herde. Und auf einmal war ein Leuchten und ein Singen ob der Erde, dass das Kind geboren sei!
Immer werden wir's erzählen, wie das Wunder einst geschehen und iwe wir den Stern gesehen mitten in der dunklen Nacht."
- Hermann Claudius -
"Ich wünsche dir für die Advents- und Weihnachtszeit, dass Friede und Freude bei dir einkehren und dir den Deinen Glückseligkeit bescheren."
- Hermann Multhaupt -
Donnerstag, 13. November 2014
Das Leben
Man sollte ja meinen, als Student habe man Zeit, um Dinge zu tun... Hab ich auch, aber nie reicht es für all das, was ich gerne machen würde.
Morgens steh ich auf - nachdem ich den Wecker drei oder viermal auf Schlafmodus gestellt hab, wanke ins Bad und habe keine Ahnung, wem das verquollene, bleiche, verschwommene Gesicht im Spiegel gehören soll. Dass die Zahnbürste ihren Weg durch meinen Mund über alle Zähne findet, ist antrainierte Routine. Dann kaltes Wasser ins Gesicht, anziehen und ich fühle mich fast wie ein Mensch, sinnvolles reden ist von mir erst nach weiteren fünf bis zehn Minuten zu erwarten. Mit Sehnsucht nach meinem warmen, kuscheligen Bett wird gefrühstückt und dann heißt es auch schon los zum Bus. Noch ist es an manchen Tagen hell - wird sich aber auch demnächst ändern... Völlig vertieft in eins meiner Lieblingsbücher verpass ich fast die Haltestelle, wie gut, dass ich immer da aussteige, wo allgemein Tumult losbricht. Angekommen an der Wöhrder Wiese, setze ich mich auf die Bank und lese noch die fünf Minuten bis Maike kommt oder friere mir den Hintern ab. Warum baut man eine U-Bahn so, dass Durchzug von oben herrscht? Maike kommt und ein mal klägliches, mal fröhliches Morgen! wird ausgetauscht. Sie ist grundsätzlich fitter als ich am Morgen... Muss am Hund liegen. Schnell tauschen wir die neuesten Infos aus. Wer sich, statt täglich mehrere Stunden, auf einmal nur noch zweimal die Woche sicher und ansonsten sporadisch sieht, muss in rasantem Tempo alles bequatschen. Spätestens jetzt wird der Körper komplett hochgefahren, man will schließlich aufmerksam zuhören. Ob man dabei immer alles versteht? Ne, viel zu kompliziert dieses Leben, das wir da führen müssen. Endlich in der TH höre ich auf zu zittern, ein paar Leute sind schon da, aber grundsätzlich gehöre ich/gehören wir zu den ersten. Spätestens wenn der Prof kommt (meist schrecklich gut gelaunt), hat es sich aber doch gefüllt und die besten Plätze (dritte Reihe) werden "erkämpft". Wer näher an der Tür steht, hat eben Glück gehabt. Ich setz mich hin, schäle mich aus der Jacke, meinem Schal und räume meinen Tisch voll: Ordner, daraus entnommenes Skript, Block und Stifte, die aus dem offenen Federmäppchen rollen oder beim Wühlen nach dem Kulli verteilt werden. Wer braucht schon Ordnung, wenn er Platz hat? Fragt mich nicht, wie ich es die ersten Semester auf diesen winzigen, schrägen (!) Tischchen ausgehalten habe. Die letzten Eintrudler zehn Minuten nach acht, bekommen Plätze in der ersten Reihe. Beim PC-Prof heißt es auch noch: nicht auffallen. Er kennt deinen Namen und ermahnt gern persönlich... Oder ruft auf, wenn er sieht, dass du vor dich hinbrabbelst: "Na, Frau Gagsteiger, was ist denn das chemische Potential?" Besser unauffällig den Kopf senken und so tun, als sei man schrecklich langsam beim Mitschreiben oder notiere sich eine wichtige Randbemerkung... :-P
Endlich erlöst oder völlig erschlagen von Zahlen und Buchstaben oder Atomen und Elektronenflusspfeilen die Samba tanzen und immer wieder neue Reihen bilden, heißt es dann: Weiter gehts. Zur nächsten Vorlesung, Praktikum, Vorbereitung auf ein Kolloq (bei dem man wieder einmal feststellt, dass man eigentlich nichts weiß) oder Protokolle schreiben...
Völlig fertig komme ich nach Hause, drucke die nächsten Skriptfolien aus, schreibe was ab, tippe noch ein paar Verbesserungen ins Protokoll und falle todmüde ins Bett, wobei mir einfällt, dass ich eigentlich nochmal was essen könnte.
Ist der Tag leerer, weißt ich nicht, was ich tun sollst. Beschäftigungen gibt es genug, aber irgendwie fehlt die Motivation, der Druck, die Anspannung, das Gegenüber?
Plätzchen backen oder doch lieber ne Torte? Geschenke überlegen? Basteln? KiGo vorbereiten? Ne Freundin anrufen oder besser gleich besuchen? Mails schreiben? TH-Zeug sei mal völlig außenvor gelassen... Ach ja, so ein komisches Ding, das sich Haushalt nennt gibts auch noch...
Wem geht es manchmal ähnlich? Wer ist trotzdem gut drauf? Wer hat eine gute Lösung? Wer genießt sein ausgefülltes Leben, aber weiß, wann er Pause braucht und auftanken muss? Und vor allem wie er auftanken kann? Wer nutzt seinen Tag sinvoll? Immer her mit Ideen, ich werde besser, das merke ich, aber wirklich weit gekommen, bin ich trotzdem noch net.
Und: Ihr habt keine Vorstellung, wie viel Spaß dieser Blogeintrag mir grad gemacht hat. Eigentlich ist es schon längst Zeit schlafen zu gehen. Eigentlich wollte ich noch zwei Mails schreiben. Eigentlich hätte ich noch einen riesigen Zahlensalat zu waschen. Eigentlich bin ich total happy, dass es mir gut geht. Ich Freunde habe. Die Sonne heute geschienen hat. Meine Schwester gut drauf war und wir bissi zusammen X-Man geschaut haben. (Aber als Ryan Reynolds tot war, bin ich gegangen. Wozu noch gucken, wenns nichts mehr zu gucken gibt? ;-)) Eigentlich muss man manchmal einfach das tun, wozu man gerade Lust hat.
Ein paar weise Sprüche zum Abschluss?!
Morgens steh ich auf - nachdem ich den Wecker drei oder viermal auf Schlafmodus gestellt hab, wanke ins Bad und habe keine Ahnung, wem das verquollene, bleiche, verschwommene Gesicht im Spiegel gehören soll. Dass die Zahnbürste ihren Weg durch meinen Mund über alle Zähne findet, ist antrainierte Routine. Dann kaltes Wasser ins Gesicht, anziehen und ich fühle mich fast wie ein Mensch, sinnvolles reden ist von mir erst nach weiteren fünf bis zehn Minuten zu erwarten. Mit Sehnsucht nach meinem warmen, kuscheligen Bett wird gefrühstückt und dann heißt es auch schon los zum Bus. Noch ist es an manchen Tagen hell - wird sich aber auch demnächst ändern... Völlig vertieft in eins meiner Lieblingsbücher verpass ich fast die Haltestelle, wie gut, dass ich immer da aussteige, wo allgemein Tumult losbricht. Angekommen an der Wöhrder Wiese, setze ich mich auf die Bank und lese noch die fünf Minuten bis Maike kommt oder friere mir den Hintern ab. Warum baut man eine U-Bahn so, dass Durchzug von oben herrscht? Maike kommt und ein mal klägliches, mal fröhliches Morgen! wird ausgetauscht. Sie ist grundsätzlich fitter als ich am Morgen... Muss am Hund liegen. Schnell tauschen wir die neuesten Infos aus. Wer sich, statt täglich mehrere Stunden, auf einmal nur noch zweimal die Woche sicher und ansonsten sporadisch sieht, muss in rasantem Tempo alles bequatschen. Spätestens jetzt wird der Körper komplett hochgefahren, man will schließlich aufmerksam zuhören. Ob man dabei immer alles versteht? Ne, viel zu kompliziert dieses Leben, das wir da führen müssen. Endlich in der TH höre ich auf zu zittern, ein paar Leute sind schon da, aber grundsätzlich gehöre ich/gehören wir zu den ersten. Spätestens wenn der Prof kommt (meist schrecklich gut gelaunt), hat es sich aber doch gefüllt und die besten Plätze (dritte Reihe) werden "erkämpft". Wer näher an der Tür steht, hat eben Glück gehabt. Ich setz mich hin, schäle mich aus der Jacke, meinem Schal und räume meinen Tisch voll: Ordner, daraus entnommenes Skript, Block und Stifte, die aus dem offenen Federmäppchen rollen oder beim Wühlen nach dem Kulli verteilt werden. Wer braucht schon Ordnung, wenn er Platz hat? Fragt mich nicht, wie ich es die ersten Semester auf diesen winzigen, schrägen (!) Tischchen ausgehalten habe. Die letzten Eintrudler zehn Minuten nach acht, bekommen Plätze in der ersten Reihe. Beim PC-Prof heißt es auch noch: nicht auffallen. Er kennt deinen Namen und ermahnt gern persönlich... Oder ruft auf, wenn er sieht, dass du vor dich hinbrabbelst: "Na, Frau Gagsteiger, was ist denn das chemische Potential?" Besser unauffällig den Kopf senken und so tun, als sei man schrecklich langsam beim Mitschreiben oder notiere sich eine wichtige Randbemerkung... :-P
Endlich erlöst oder völlig erschlagen von Zahlen und Buchstaben oder Atomen und Elektronenflusspfeilen die Samba tanzen und immer wieder neue Reihen bilden, heißt es dann: Weiter gehts. Zur nächsten Vorlesung, Praktikum, Vorbereitung auf ein Kolloq (bei dem man wieder einmal feststellt, dass man eigentlich nichts weiß) oder Protokolle schreiben...
Völlig fertig komme ich nach Hause, drucke die nächsten Skriptfolien aus, schreibe was ab, tippe noch ein paar Verbesserungen ins Protokoll und falle todmüde ins Bett, wobei mir einfällt, dass ich eigentlich nochmal was essen könnte.
Ist der Tag leerer, weißt ich nicht, was ich tun sollst. Beschäftigungen gibt es genug, aber irgendwie fehlt die Motivation, der Druck, die Anspannung, das Gegenüber?
Plätzchen backen oder doch lieber ne Torte? Geschenke überlegen? Basteln? KiGo vorbereiten? Ne Freundin anrufen oder besser gleich besuchen? Mails schreiben? TH-Zeug sei mal völlig außenvor gelassen... Ach ja, so ein komisches Ding, das sich Haushalt nennt gibts auch noch...
Wem geht es manchmal ähnlich? Wer ist trotzdem gut drauf? Wer hat eine gute Lösung? Wer genießt sein ausgefülltes Leben, aber weiß, wann er Pause braucht und auftanken muss? Und vor allem wie er auftanken kann? Wer nutzt seinen Tag sinvoll? Immer her mit Ideen, ich werde besser, das merke ich, aber wirklich weit gekommen, bin ich trotzdem noch net.
Und: Ihr habt keine Vorstellung, wie viel Spaß dieser Blogeintrag mir grad gemacht hat. Eigentlich ist es schon längst Zeit schlafen zu gehen. Eigentlich wollte ich noch zwei Mails schreiben. Eigentlich hätte ich noch einen riesigen Zahlensalat zu waschen. Eigentlich bin ich total happy, dass es mir gut geht. Ich Freunde habe. Die Sonne heute geschienen hat. Meine Schwester gut drauf war und wir bissi zusammen X-Man geschaut haben. (Aber als Ryan Reynolds tot war, bin ich gegangen. Wozu noch gucken, wenns nichts mehr zu gucken gibt? ;-)) Eigentlich muss man manchmal einfach das tun, wozu man gerade Lust hat.
Ein paar weise Sprüche zum Abschluss?!
"In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer."
- Celia Layton Thaxter -
"Die Weisheit des Lebens besteht darin, die unwesentlichen Dinge zu übersehen."
- aus Burma -
"Wenn du am Morgen erwachst, denke daran,
was für ein köstlicher Schatz es ist, zu leben, zu atmen und sich freuen zu können."
- Marc Aurel -
Samstag, 1. November 2014
November
"Nutze deine Talente.
In den Wäldern wäre es ziemlich still, wenn nur die Vögel sängen, die am besten singen."
- O. G. Wilson -
"Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann."
- Leo Tolstoi -
Sonntag, 19. Oktober 2014
Przewalski-Pferde
Samstag, 18. Oktober 2014
Sonnenuntergang
Hatten wir nicht einen super-mega-tollen Herbst?
"Am reichsten sind die Menschen,
die auf das meiste verzichten können."
- aus Indien -
"Mögest du an jedem Tag spüren,
dass auch die dunklen Stunden einen hellen Hoffnungsschimmer für dich bereit halten."
- Hermann Multhaupt -
"Es ist von großer Bedeutung dich selbst glücklich zu machen.
Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich."
- Ludwig Feuerbach -
Freitag, 17. Oktober 2014
Ranger-Kids
Ein paar Geschichten von den Kleinen bei den Rangern. Es gibt immer etwas neues zu entdecken, zu spielen. Hoch im Kurs sind ist aber meist Türme bauen (und dann umschmeißen), und natürlich Autos. Zur Abwechslung wird mal gepuzzlet, gemalt, Bücher gelesen (das Raben-Bilderbuch ist immer dabei) oder mit den anderen "kleinen" Geschwisterkindern getobt. Langweilig wird es nie. Regelmäßig gibt es kleine und größere Auseinandersetzungen. Vor allem am Schluss, wenn es heißt "Schlafanzug anziehen". Zwischendurch wird gefuttert, aber Vorsicht, wenn die Süßigkeiten entdeckt werden. Oder ich nen besseren Joghurt dabei hab (bzw. hatte...).
Ich liebe die kleinen Kerle heiß und innig. Sie sind so goldig und kreativ. David ist sehr fürsorglich und ich muss regelmäßig schmunzeln, wenn er den Arm um seinen Bruder legt, sich ein bisschen zu ihm beugt und meint: "Das machen wir mal lieber nicht Paul." Oder: "Du kannst danach einen Bonbon haben." oder oder oder. Paul hingegen begeistert mit seinem Wortschatz. Grad ganz aktuell: "Warum?" Nur dass es bei ihm eher wie "Wolum?" klingt. :-D
Beide lieben es den großen Jungs beim Toben zuzuschauen. Sie stehen fasziniert am Rand und merken gar nicht, dass sie sich ggf in der Schussbahn befinden. Ärgern sich die Großen, kommt "Was machen die da?" "Wolum?"
Am anderen Ende vom Foyer hat einer der Jungs das Sch... Wort verwendet. Paul: "Der hat scheiße gesagt! Das darf man nicht!" Ich: "Oh, dann müssen wir das dem Micha (ist der Teamleiter) sagen und schimpfen." ;-) Paul: "Ja!" Später. Ich: "Paul kannst du dem Micha sagen, dass das Taxi bald fährt?" Paul guckt ganz entsetzt: "Nein. Du. Der hat scheiße gesagt. Das darf man nicht. Du schimpfen." :-P Wie cool. Herrlich, der kleine Mann!
Und zwei Fotos hab ich:
Ich liebe die kleinen Kerle heiß und innig. Sie sind so goldig und kreativ. David ist sehr fürsorglich und ich muss regelmäßig schmunzeln, wenn er den Arm um seinen Bruder legt, sich ein bisschen zu ihm beugt und meint: "Das machen wir mal lieber nicht Paul." Oder: "Du kannst danach einen Bonbon haben." oder oder oder. Paul hingegen begeistert mit seinem Wortschatz. Grad ganz aktuell: "Warum?" Nur dass es bei ihm eher wie "Wolum?" klingt. :-D
Beide lieben es den großen Jungs beim Toben zuzuschauen. Sie stehen fasziniert am Rand und merken gar nicht, dass sie sich ggf in der Schussbahn befinden. Ärgern sich die Großen, kommt "Was machen die da?" "Wolum?"
Am anderen Ende vom Foyer hat einer der Jungs das Sch... Wort verwendet. Paul: "Der hat scheiße gesagt! Das darf man nicht!" Ich: "Oh, dann müssen wir das dem Micha (ist der Teamleiter) sagen und schimpfen." ;-) Paul: "Ja!" Später. Ich: "Paul kannst du dem Micha sagen, dass das Taxi bald fährt?" Paul guckt ganz entsetzt: "Nein. Du. Der hat scheiße gesagt. Das darf man nicht. Du schimpfen." :-P Wie cool. Herrlich, der kleine Mann!
Und zwei Fotos hab ich:
Freitag, 10. Oktober 2014
Abriss C-Gebäude
Das alte Chemie-Gebäude - der C-Bau - der TH Nürnberg GSO wurde über die letzten Wochen hinweg abgerissen. Jeden Tag ein paar Zimmer und Wände mehr. Wegen der giftigen Chemikalien in den Wänden eine nicht ganz unbesorgte Aufgabe. Aber völlig faszinierend wie ich finde. Mit Wasserstrahl wurde die Staubentwicklung auf ein Minimum reduziert und aus sicherer Entfernung gegen den Wind konnte man entspannt zu sehen wie die riesige Kralle ganz leicht stabile (oder vll auch nicht mehr ganz so stabile Wände) einstürzen ließ. Ich fands toll und bin regelmäßig in der Mittagspause vorbeigeschlendert (oder davor stehen geblieben). Leider hab ich nur diese zwei Fotos nach ungefähr einer Woche gemacht (voll ärgerlich!). Aber guckt mal, ist doch faszinierend, oder?
Sonntag, 5. Oktober 2014
Kinder, Kinder
Über das lange Wochenende hatten wir Besuch von meiner Afrika-Family! Endlich mal wieder! Das ist schon sehr komisch, wenn man sich so selten sehen kann. Aber umso größer war die Freude, dass sie es zeitlich und gesundheitlich einrichten konnten. Donnerstag kamen sie ganz begeistert vom Playmobil-Funpark zu uns und waren ziemlich aufgekratzt. Haben sofort alles in Beschlag genommen und das Haus mit Kinderlachen und Lärm erfüllt. Wie hab ich sie vermisst! Nach einiger Zeit kam von Joel die Frage: "Wo ist denn die Lisa? Wann kommt sie?" Echt schade, dass sie nicht da war. Vier bzw. fünf Kinder die ihre Aufmerksamkeit auf zwei aufteilen, sind nicht ganz so herausfordernd und Lisa hatte schon in Sansibar mehr Durchhaltevermögen als ich.
Freitag waren sie inklusive mir in Osterdorf. Wir waren eigentlich nur zum Essen im Haus, ansonsten haben wir im Hof Tischtennis und Federball gespielt, sind Traktor gefahren, haben die Tiere angeschaut, waren spazieren, bisschen Steine klopfen und Pilze suchen. Haben im Wald auch eine Gebiss gefunden und richtig viele Wildschweinspuren. Auf jeden Fall hatten wir eine Menge Spaß und auch auf dem Heimweg mussten wir: "Ich packe meinen Koffer..." spielen. Habt ihr schon mal eine rauchende Tankstelle, einen Wasserfall, den Sternenhimmel oder ähnliches eingepackt? :-P
Samstag war ich dann schon ziemlich erledigt. Gemeinsam waren wir nach einen langen Playmobil-Vormittag (ein Glück haben wir auch noch sowas) noch auf der Kirchweih. Ich bin tatsächlich mal wieder was gefahren! Kettenkarussell und Riesenrad. In Autoscooter haben sie mich aber nicht gebracht. Dafür meinen Dad. :-P War das faszinierend. Joel hat 10 1/2 von elf Sternen geschossen, beim Spickern waren sie nicht so gut, Annelie hat am Trampolin den Frosch gemacht und von der Zuckerwatte waren sie auch begeistert, wenn auch nicht alle bis zum Schluss gegessen haben. (Blieb mehr für mich übrig!) Den langen Fußmarsch zurück haben wir mit Hucke-Pack und "Engelchen" spielen auch irgendwie überstanden.
Als Ha-Di abends nach Hause kam, hieß es schon wieder Abschied nehmen. Man war das still auf einmal im Haus
Aber: So schön, dass ihr da wart! Vielen Dank, dass ihr den Weg und das Packen auf euch genommen habt und uns für ein paar Tage eine Freude gemacht habt!
Viele Bilder hab ich nicht, aber ein paar. Wer mehr sehen oder nen anderen Blickwinkel lesen möchte klickt hier oder hier.
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Freitag waren sie inklusive mir in Osterdorf. Wir waren eigentlich nur zum Essen im Haus, ansonsten haben wir im Hof Tischtennis und Federball gespielt, sind Traktor gefahren, haben die Tiere angeschaut, waren spazieren, bisschen Steine klopfen und Pilze suchen. Haben im Wald auch eine Gebiss gefunden und richtig viele Wildschweinspuren. Auf jeden Fall hatten wir eine Menge Spaß und auch auf dem Heimweg mussten wir: "Ich packe meinen Koffer..." spielen. Habt ihr schon mal eine rauchende Tankstelle, einen Wasserfall, den Sternenhimmel oder ähnliches eingepackt? :-P
Samstag war ich dann schon ziemlich erledigt. Gemeinsam waren wir nach einen langen Playmobil-Vormittag (ein Glück haben wir auch noch sowas) noch auf der Kirchweih. Ich bin tatsächlich mal wieder was gefahren! Kettenkarussell und Riesenrad. In Autoscooter haben sie mich aber nicht gebracht. Dafür meinen Dad. :-P War das faszinierend. Joel hat 10 1/2 von elf Sternen geschossen, beim Spickern waren sie nicht so gut, Annelie hat am Trampolin den Frosch gemacht und von der Zuckerwatte waren sie auch begeistert, wenn auch nicht alle bis zum Schluss gegessen haben. (Blieb mehr für mich übrig!) Den langen Fußmarsch zurück haben wir mit Hucke-Pack und "Engelchen" spielen auch irgendwie überstanden.
Als Ha-Di abends nach Hause kam, hieß es schon wieder Abschied nehmen. Man war das still auf einmal im Haus
Aber: So schön, dass ihr da wart! Vielen Dank, dass ihr den Weg und das Packen auf euch genommen habt und uns für ein paar Tage eine Freude gemacht habt!
Viele Bilder hab ich nicht, aber ein paar. Wer mehr sehen oder nen anderen Blickwinkel lesen möchte klickt hier oder hier.
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| Ist er nicht putzig? |
Donnerstag, 2. Oktober 2014
Studiumstart 5. Semester
Lang ist's her, aber hier kommt der zweite Eintrag im Oktober leicht angestaubt aus dem Entwürfe-Fach. (Im September bin ich endlich durch und direkt wird meine Hoffnung zerstört, dass es im Oktober besser wird... :-P)
Also, 1.10. 12.00 Uhr. Es geht wieder los. Aufgeteilt in TCler (Technische Chemie), ACler (Allgemeine Chemie) und BCler (Biochemie :-)) versammeln wir uns aber erstmal gemeinsam und hören uns erstaunlich wenig Infos und vor allen Dingen relativ begrenzte Angstmache an. Die anderen Semester sind wir mit großem Engagement auf das anstrengende, schweißtreibende, herausfordernde (aber machbare) bevorstehende Semester gewarnt worden. Anscheinend sind wir jetzt groß genug und sie hoffen, dass wir selbstständig lernen und so weiter... :-) Damit hatte sich das Eröffnungsplenum schnell erledigt. Im Anschluss hieß es aber noch Laborgeld bezahlen (damit wir Handschuhe, etc. bekommen), Versicherung vorlegen und Maike musste noch was wegen ihrem Praktikumspartner klären. Ach, und die Ohm-Card musste natürlich validiert werden! Wir wollen ja als Studenten erkannt werden.
Anschließend sind wir zu Maxi und Martina und von da aus in die Stadt. Es war ja schönes Wetter. Ich hab alle drei (+Maike) echt vermisst im Sommersemester. Aber jetzt hab ich sie wieder. Zwar nicht so häufig wie früher, aber wenigstens hin und wieder in gemeinsamen Vorlesungen, Tutorium oder beim Mittagessen.
Am 2.10. ging es dann langsam los. Die Vorlesung um acht wurde gleich mal abgesagt. Zum Glück. Dafür hatten wir nachmittags die Sicherheitsbelehrung für das OC-Labor. Filmchen und Infos, Gruppeneinteilung und Daten. Gehört dazu. Ich hab erst ab 10.11. Bis dahin bin ich mim MiBio-Prak fertig und somit hab ich dann wieder nen anderen Tag frei.
Von daher: Ich habs gut getroffen. Auch allgemein. Wir hatten gut Zeit uns vorzubereiten, starten nach und nach, wechseln gut zwischen den Praktika, hab nen annehmbaren Stundenplan, kann in den Suaheli-Sprachkurs gehen (Nimefurahi!) und jetzt hoffen wir noch auf eine gute Klausurenzeit. Anschließend gibt es happige drei Wochen Blockpraktikum. Teils von 8-18 Uhr. Aber alles machbar. Denk ich. Hoff ich.
In diesem Sinne:
Also, 1.10. 12.00 Uhr. Es geht wieder los. Aufgeteilt in TCler (Technische Chemie), ACler (Allgemeine Chemie) und BCler (Biochemie :-)) versammeln wir uns aber erstmal gemeinsam und hören uns erstaunlich wenig Infos und vor allen Dingen relativ begrenzte Angstmache an. Die anderen Semester sind wir mit großem Engagement auf das anstrengende, schweißtreibende, herausfordernde (aber machbare) bevorstehende Semester gewarnt worden. Anscheinend sind wir jetzt groß genug und sie hoffen, dass wir selbstständig lernen und so weiter... :-) Damit hatte sich das Eröffnungsplenum schnell erledigt. Im Anschluss hieß es aber noch Laborgeld bezahlen (damit wir Handschuhe, etc. bekommen), Versicherung vorlegen und Maike musste noch was wegen ihrem Praktikumspartner klären. Ach, und die Ohm-Card musste natürlich validiert werden! Wir wollen ja als Studenten erkannt werden.
Anschließend sind wir zu Maxi und Martina und von da aus in die Stadt. Es war ja schönes Wetter. Ich hab alle drei (+Maike) echt vermisst im Sommersemester. Aber jetzt hab ich sie wieder. Zwar nicht so häufig wie früher, aber wenigstens hin und wieder in gemeinsamen Vorlesungen, Tutorium oder beim Mittagessen.
Am 2.10. ging es dann langsam los. Die Vorlesung um acht wurde gleich mal abgesagt. Zum Glück. Dafür hatten wir nachmittags die Sicherheitsbelehrung für das OC-Labor. Filmchen und Infos, Gruppeneinteilung und Daten. Gehört dazu. Ich hab erst ab 10.11. Bis dahin bin ich mim MiBio-Prak fertig und somit hab ich dann wieder nen anderen Tag frei.
Von daher: Ich habs gut getroffen. Auch allgemein. Wir hatten gut Zeit uns vorzubereiten, starten nach und nach, wechseln gut zwischen den Praktika, hab nen annehmbaren Stundenplan, kann in den Suaheli-Sprachkurs gehen (Nimefurahi!) und jetzt hoffen wir noch auf eine gute Klausurenzeit. Anschließend gibt es happige drei Wochen Blockpraktikum. Teils von 8-18 Uhr. Aber alles machbar. Denk ich. Hoff ich.
In diesem Sinne:
"Gute Gedanken sind die beste Voraussetzung für eine Reise
auf die Sonnenseite des Lebens."
- Jeremy A. White -
Mittwoch, 1. Oktober 2014
Oktober
"Was wir von der Sonne lernen können:
Wenn sie kommt, dann strahlt sie."
- unbekannt -
"Die Rose spricht alle Sprachen dieser Welt."
- Ralph Waldo Emerson -
Dienstag, 30. September 2014
Rest des Septembers
... kleine Zusammenfassung meines restlichen Septembers...
Viel freie Zeit, Spaß mit meinen "Babysitter-Kids", Umräum-Aktion in der Gemeinde, Mädelstag, Abschied unseres alten Leiters und Willkommen heißen des Neuen. Fertig. ;-)
Nein, ein bisschen ausführlicher gestalte ich das Ganze schon...
Zwei Wochen "Urlaub" war echt noch schön zu haben! Ich habe zwei Torten gebacken! Jessica hat einen Blog mit unter anderem Rezepten und war immer schwer begeistert vom Backen, so dass sie mich angesteckt hat.
Guckt mal:
Viel freie Zeit, Spaß mit meinen "Babysitter-Kids", Umräum-Aktion in der Gemeinde, Mädelstag, Abschied unseres alten Leiters und Willkommen heißen des Neuen. Fertig. ;-)
Nein, ein bisschen ausführlicher gestalte ich das Ganze schon...
Zwei Wochen "Urlaub" war echt noch schön zu haben! Ich habe zwei Torten gebacken! Jessica hat einen Blog mit unter anderem Rezepten und war immer schwer begeistert vom Backen, so dass sie mich angesteckt hat.
Guckt mal:
Beide sehr lecker. Aber Schoko-Marshmallow war mir zu süß. Bente hat ein Stück in drei Stunden gegessen und Jojo war schlecht danach. ;-P Als nächstes will ich was fruchtiges machen. Mal schauen, wann ich Zeit finde.
Ranger waren Freitag ja und dann konnte ich endlich mal wieder mit meinen Kidis spielen. Ich hab sie so vermisst! Sie sind so goldig. Toben, Türme bauen zum Umschmeißen, puzzlen,... Da ich Donnerstag bei ihnen bzw. ihrer Mama zu Besuch war und Sonntag KiGo hatte, haben wir in kürzester Zeit die verpassten gemeinsamen Stunden nachgeholt.
Nebenbei war noch genug Zeit, um beim "Umbau" in unserer Gemeinde zu helfen. Der Kopierer und so kommt nach oben, damit vom Büro unten aus richtig gearbeitet werden kann. Schrank ausräumen, auswischen, hochräumen,... :-) Jetzt kann unser neuer Leiter in seinem neuen Büro arbeiten. Man muss sich echt mal überlegen, um was er sich alles kümmern muss. Über was man ihn informieren muss, wo er vielleicht auch hin muss,.... Wahnsinn!
Wir sind alle gespannt, was er so mitbringt, verändert, bewegt!
Ein Samstag gehörte meinen Mädels. Wir haben es tatsächlich geschafft uns zu treffen. Fünf von uns waren in Bad Windsheim - erst im Freilandmuseum und dann in der Therme. Wir hatten echt eine tolle Zeit zusammen und haben zum Essen gehen abends noch die Sechste eingesammelt. :-) Schwelgen in alten und neuen Geschichten, witzige Schulzitate und lustige Begebenheiten teilen und einfach Zeit miteinander genießen. War echt richtig schön.
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| Bogen schießen haben einige auch ausprobiert! |
Mittwoch, 24. September 2014
Ich bin schon dabei...!
Ich wurde schon "geschimpft", dass ich voll hinten dran bin mit bloggen... Ja, 'schuldigung. Ich hatte die letzte Woche überhaupt keine Motivation. Aber jetzt. Mir ist kalt, also sitz ich eingewickelt in eine Decke auf der Coach mit Laptop auf dem Schoß, der zum Glück etwas Wärme abgibt und schreibe Mails, lese andere Blogs und bin nun wieder bei meinem gelandet! Ich bin also dabei wieder auf den aktuellen Stand zu kommen. (Einige Entwürfe liegen ja schon bereit zur Bearbeitung.)
Nummer eins: Wildpark Schwarzeberge
Nummer zwei: Verabschiedungen
Nummer drei: Planetarium und Tierpark Hagenbeck
Nummer vier: Tiergarten Nürnberg
Nummer fünf: Sprüche-September
Nummer eins: Wildpark Schwarzeberge
Nummer zwei: Verabschiedungen
Nummer drei: Planetarium und Tierpark Hagenbeck
Nummer vier: Tiergarten Nürnberg
Nummer fünf: Sprüche-September
Montag, 22. September 2014
Sprüche-September
Viel zu viel gute Sprüche sind mir im September über den Wege gelaufen... Eine kleine große Auswahl:
"Das Unerfüllte soll dich in deinem Leben nicht erdrücken,
sondern die Zufriedenheit und Freude über das dir Gelungene soll dich mit Dankbarkeit erfüllen."
- Paula Callahan -
"Mögen sich alle deine Wünsche erfüllen, außer einem,
so dass du immer etwas hast, wofür du kämpfen,
wonach du streben kannst."
- Irischer Segenswunsch -
"Auch wer um die ganze Welt reist, um das Schöne zu suchen, findet es nur, wenn er es in sich trägt."
- Ralph Waldo Emerson -
"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben."
- Alexis Carrel -
"Lebe die Begeisterung,
die deiner Seele die Kraft einflößt,
die Überraschungen deines Lebens mutig und engagiert zu meistern."
- Lil Brown -
"Phantasie ist die Gabe, unsichtbare Dinge zu sehen."
- Jonathan Swift -
"Lebe heute, vergiss die Sorgen der Vergangenheit."
- Epikur -
Dienstag, 16. September 2014
Tiergarten Nürnberg
Wir - Jason und ich - waren erst um halb fünf unter der Woche da und das war echt schön. Es wurden immer weniger Leute. An einigen Stellen herrschte völlige Stille. Ich hab das echt total genossen. Hoffentlich können wir das noch öfter machen. Wir haben uns beide eine Jahreskarte gekauft. ;-)
Am Ende meinte ich (im Spaß!): "Vielleicht bekomm ich am Ende doch noch nen Tiergarten-Kollaps..."
Ein paar Eindrücke:
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Am Ende meinte ich (im Spaß!): "Vielleicht bekomm ich am Ende doch noch nen Tiergarten-Kollaps..."
Ein paar Eindrücke:
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Montag, 15. September 2014
Zurück nach Fürth
Da bin ich wieder. Komisches Gefühl. Wirklich angekommen bin ich noch nicht, aber ausgeräumt sind meine Koffer, Taschen und Kisten alle schon. (Hatte ich echt so viel Zeug dabei?!?) Die letzten Teile liegen noch verstreut rum, aber grad hab ich keine Motivation zu gar nichts. Da dachte ich, ich geb mal kurz bescheid, dass der Abschied hart war, aber dadurch dass es sich so lange hingezogen hat, war ich froh, als wir Samstag endlich gefahren sind!
In den nächsten Tagen gibt es dann ein paar Bilder und Infos über meine letzten Tage als Hamburgerin. Da könnt ihr euch wenigstens schon mal auf was freuen.
:-)
In den nächsten Tagen gibt es dann ein paar Bilder und Infos über meine letzten Tage als Hamburgerin. Da könnt ihr euch wenigstens schon mal auf was freuen.
:-)
Sonntag, 14. September 2014
Planterarium und Tierpark Hagenbeck
Freitagnachmittag sind Mum und Paps angekommen. Mit Koffer und Kisten im Gepäck, damit wir fertig packen konnten. Mehrere Male musste Paps und wir gemeinsam die Treppen rauf und runter stiefeln, um ansatzweise alles zum Auto zu bringen.
Anschließend sind wir noch zum Planetarium. Wunderschön beleuchtet bei Nacht. (Hab ich das auch nochmal erlebt.) Danach waren wir aber alle ziemlich groggy und sind zurück.
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Anschließend sind wir noch zum Planetarium. Wunderschön beleuchtet bei Nacht. (Hab ich das auch nochmal erlebt.) Danach waren wir aber alle ziemlich groggy und sind zurück.
Samstag haben sie Frühstück mitgebracht und anschließend hieß es den Rest ins Auto packen - irgendwie, putzen und die letzte Person - meine Mitbewohnerin Gaby - verabschieden.
Ehrlich gesagt: Endlich! Es war gut nicht alle auf einmal verabschieden zu müssen, aber am Ende hat es sich sehr lang gezogen und mich total geschlaucht. Mit mega vollem Auto sind wir noch in den Tierpark. Neunmal war ich da. Aber das Walross-Baby hab ich leider nicht gesehen... Könnt ja mal das Baby mit Bart ja hier mal angucken. Sehr putzig. :-)
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| Denkt ihr er kommt da wieder raus? |
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Freitag, 12. September 2014
Verabschiedungen
8.September: Die letzte Woche hat begonnen. Jetzt geht es los mit Verabschiedungen. Mit wem möchte ich gern nochmal zu Mittag essen? Wer möchte mit mir nochmal essen gehen? Was ist noch zu tun? Wie lange bleibe ich, dass ich meine Überstunden ungefähr bei null rauskommen? Und... und... und... Es gibt echt viele Fragen, die sich in zum Schluss hin noch ergeben.
9.September: Der erste Abschied. Jessica. Eigentlich wollten wir zusammen Kaffee/Tee trinken. Im Chaos des Arbeitsalltags ist das untergegangen. Am Ende haben wir uns dann beim Arbeiten im Labor noch unterhalten. Schöner Abschluss. Ich unterhalte mich einfach zu gern mit verschiedensten Leuten. Von Jessica hab ich einiges gelernt. Wichtigste Lektion: "Vergessen ist Faulheit." :-P Und von ihr hab ich auch den Anreiz, mal bissi zu backen zu Hause. (Wer will probieren?)
10.September: Zweiter Abschied. Oder besser erste Abschiedsrunde. Dienstagabend hab ich Kuchen gebacken. Das war ein riesen Hick-Mick! Wie lange, bei wie viel Grad? Am Ende mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht schwarz wird... Aber der Kuchen hat gut geschmeckt. Meine Praktikanten-Mädels kamen, die Laborleute waren natürlich schon da und ich hab mich sehr wohl gefühlt. War echt schön. Anschließend bin ich noch ein letztes Mal zum Sport. Zu Hause hieß es dann Koffer packen.
11.September: Dritter Abschied. Britta. Sie ist unsere "Halbtags-Mama" und deshalb haben wir gemeinsam gefrühstückt mit den Resten des Kuchens von Mittwoch. Für sie durfte ich ganz viel rühren. Am Ende war ich gut geübt und hab die Rezepturen innerhalb von ner Stunde geschafft. Im Vergleich zu anderen Sachen, die auch mal den gesamten Tag in Anspruch genommen haben, war das sehr flott. Hierbei hab ich auch einiges über verschiedenste Probleme gelernt. Spannend! Und manchmal unglaublich frustrierend.
12.September: Der letzte Tag und der entscheidende Abschied. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was man da alles noch erledigen muss! Lagertests, ein Schmink-Test, Produkte abstauben ;-), Platz aufräumen (und am Ende vergessen den PC runterzufahren), Geschenkchen verteilen und dann endgültig Abschied nehmen. Schrecklich! Tja, dann hab ich ein letztes Mal ausgestempelt und meine Karte abgegeben. Tränen, Tränen, Tränen,... und ein blutendes Herz.
Vielen Dank für alles, meine lieben Kolleginnen! Ich hab mich so wohl gefühlt bei euch! Gut aufgehoben, als gleichwertiges Mitglied. Ihr wart immer bemüht mich zu integrieren und mir einen Rundum-Einblick in den Arbeitsalltag zu geben. Danke für lustige, harmonische, chaotisch-stressige oder entspannte Stunden. Danke, dass ich Teil eures Teams sein durfte. Alles Gute!
9.September: Der erste Abschied. Jessica. Eigentlich wollten wir zusammen Kaffee/Tee trinken. Im Chaos des Arbeitsalltags ist das untergegangen. Am Ende haben wir uns dann beim Arbeiten im Labor noch unterhalten. Schöner Abschluss. Ich unterhalte mich einfach zu gern mit verschiedensten Leuten. Von Jessica hab ich einiges gelernt. Wichtigste Lektion: "Vergessen ist Faulheit." :-P Und von ihr hab ich auch den Anreiz, mal bissi zu backen zu Hause. (Wer will probieren?)
10.September: Zweiter Abschied. Oder besser erste Abschiedsrunde. Dienstagabend hab ich Kuchen gebacken. Das war ein riesen Hick-Mick! Wie lange, bei wie viel Grad? Am Ende mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht schwarz wird... Aber der Kuchen hat gut geschmeckt. Meine Praktikanten-Mädels kamen, die Laborleute waren natürlich schon da und ich hab mich sehr wohl gefühlt. War echt schön. Anschließend bin ich noch ein letztes Mal zum Sport. Zu Hause hieß es dann Koffer packen.
11.September: Dritter Abschied. Britta. Sie ist unsere "Halbtags-Mama" und deshalb haben wir gemeinsam gefrühstückt mit den Resten des Kuchens von Mittwoch. Für sie durfte ich ganz viel rühren. Am Ende war ich gut geübt und hab die Rezepturen innerhalb von ner Stunde geschafft. Im Vergleich zu anderen Sachen, die auch mal den gesamten Tag in Anspruch genommen haben, war das sehr flott. Hierbei hab ich auch einiges über verschiedenste Probleme gelernt. Spannend! Und manchmal unglaublich frustrierend.
12.September: Der letzte Tag und der entscheidende Abschied. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was man da alles noch erledigen muss! Lagertests, ein Schmink-Test, Produkte abstauben ;-), Platz aufräumen (und am Ende vergessen den PC runterzufahren), Geschenkchen verteilen und dann endgültig Abschied nehmen. Schrecklich! Tja, dann hab ich ein letztes Mal ausgestempelt und meine Karte abgegeben. Tränen, Tränen, Tränen,... und ein blutendes Herz.
Vielen Dank für alles, meine lieben Kolleginnen! Ich hab mich so wohl gefühlt bei euch! Gut aufgehoben, als gleichwertiges Mitglied. Ihr wart immer bemüht mich zu integrieren und mir einen Rundum-Einblick in den Arbeitsalltag zu geben. Danke für lustige, harmonische, chaotisch-stressige oder entspannte Stunden. Danke, dass ich Teil eures Teams sein durfte. Alles Gute!
Sonntag, 7. September 2014
Die letzte Woche...
... ist angebrochen. In 7 Tagen wach ich schon wieder in meinem eigenen Bett auf. Eine sehr komische Vorstellung. Knapp sechs Monate bin ich hier zu Hause gewesen und jetzt? - Geht es bald wieder zurück.
Wie es sich anfühlt? Total unwirklich. Ich hätte es nicht gedacht, aber ich wohn gern außer Haus. Das gibt einem (zumindest mir) doch das Gefühl eigenständiger, erwachsener zu sein. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Kochen nur für sich finde ich zum Beispiel total dämlich, aber das hab ich glaub auch schon mal erzählt. Das hat schon viel mehr Spaß gemacht, als noch jemand da war. Es ist auch schön, wenn ab und zu jemand da ist, mit dem man quatschen kann, aber ich hab meine Zeit ganz alleine auch sehr genossen. Niemand, auf den man achten muss. Keiner, dem ich es recht machen will. Nur ich. ;-)
Man kann nur sich selbst die Schuld geben, wenn die Hose, die man braucht, nicht gewaschen ist. Oder man mit ach und krach noch ne halbe Portion Zahnpasta aus der schon seit zwei Tagen eigentlich leeren Tube bekommt. Oder wenn man mal wieder niesen muss, weil einem eine Staubwolke entgegenkommt... :-P
Hier war ich eher gezwungen, was zu unternehmen, da ich ja wusste, dass die Zeit begrenzt ist. Und irgendwie gab es auch so viel zu entdecken. Hamburg ist ne schöne Stadt. Ich liebe die HafenCity und die Wege an der Elbe entlang. Der Geruch von Meer und Fisch mitten in der Stadt. Der wunderschöne weitläufige Stadtpark mit Ausblick vom Planetarium aus. Mein geliebter Tierpark. Mein gemütliches Zuhause mit Blick auf die Birke vor meinem Fenster. Meine Arbeitskolleginnen - die lustigen und tiefgehenden Gespräche. Die tägliche Suche nach einem Mittagsessens-Date. Mein Sport.
Das alles muss ich zurücklassen. Warum ist das Leben eigentlich ständig von Abschieden gepflastert?
Ja, ich weiß, es war eine große Chance. Ich hab mich (hoffentlich) weiterentwickelt. Dazu gelernt. Mich verändert. Aber kann ich das auch nach Hause retten?
Natürlich freu ich mich auch wieder auf daheim. Auf meinen Freund. Meine Family. Meine Freunde. Auf Ausflüge dort. TH ab Oktober lassen wir mal unbeachtet... Aber Hamburg ist jetzt auch ein Teil von mir. Ich verteil mein Herz in der Welt - Sansibar, Hamburg,... ;-) Was kommt wohl als nächstes?
Wie es sich anfühlt? Total unwirklich. Ich hätte es nicht gedacht, aber ich wohn gern außer Haus. Das gibt einem (zumindest mir) doch das Gefühl eigenständiger, erwachsener zu sein. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Kochen nur für sich finde ich zum Beispiel total dämlich, aber das hab ich glaub auch schon mal erzählt. Das hat schon viel mehr Spaß gemacht, als noch jemand da war. Es ist auch schön, wenn ab und zu jemand da ist, mit dem man quatschen kann, aber ich hab meine Zeit ganz alleine auch sehr genossen. Niemand, auf den man achten muss. Keiner, dem ich es recht machen will. Nur ich. ;-)
Man kann nur sich selbst die Schuld geben, wenn die Hose, die man braucht, nicht gewaschen ist. Oder man mit ach und krach noch ne halbe Portion Zahnpasta aus der schon seit zwei Tagen eigentlich leeren Tube bekommt. Oder wenn man mal wieder niesen muss, weil einem eine Staubwolke entgegenkommt... :-P
Hier war ich eher gezwungen, was zu unternehmen, da ich ja wusste, dass die Zeit begrenzt ist. Und irgendwie gab es auch so viel zu entdecken. Hamburg ist ne schöne Stadt. Ich liebe die HafenCity und die Wege an der Elbe entlang. Der Geruch von Meer und Fisch mitten in der Stadt. Der wunderschöne weitläufige Stadtpark mit Ausblick vom Planetarium aus. Mein geliebter Tierpark. Mein gemütliches Zuhause mit Blick auf die Birke vor meinem Fenster. Meine Arbeitskolleginnen - die lustigen und tiefgehenden Gespräche. Die tägliche Suche nach einem Mittagsessens-Date. Mein Sport.
Das alles muss ich zurücklassen. Warum ist das Leben eigentlich ständig von Abschieden gepflastert?
Ja, ich weiß, es war eine große Chance. Ich hab mich (hoffentlich) weiterentwickelt. Dazu gelernt. Mich verändert. Aber kann ich das auch nach Hause retten?
Natürlich freu ich mich auch wieder auf daheim. Auf meinen Freund. Meine Family. Meine Freunde. Auf Ausflüge dort. TH ab Oktober lassen wir mal unbeachtet... Aber Hamburg ist jetzt auch ein Teil von mir. Ich verteil mein Herz in der Welt - Sansibar, Hamburg,... ;-) Was kommt wohl als nächstes?
Samstag, 6. September 2014
Wildpark Schwarzeberge
... da wollte ich unbedingt noch hin bevor ich wieder nach Hause muss. Deshalb wurde der letztmögliche Termin auch dafür reserviert. Samstag, der 6. September. Regen war erst für nachmittags angesagt, also bin ich um neun los. In der Hoffnungen gegen halb elf dort zu sein. Leider hab ich vercheckt nachzuschauen, wann der Bus fährt... So saß ich in Neuwiedenthal und hab ne halbe Stunde gewartet und war erst um elf dort. War aber amüsant. Ne Kita hat anscheinend nen Ausflug gemacht, gab ziemlich viel Lärm und ein Kind hat sich wohl aus Versehen am Stop-Knopf festgehalten. Eine andere Mutter hat sich furchtbar aufgeregt und geschimpft wie schlecht die Kinder erzogen sind. Der Busfahrer hat nach der fünften Haltestelle auch geschimpft. Warum hat er das nicht schon nach der zweiten gemacht? Oder halt freundlich darauf hingewiesen, dass sie aufpassen sollen, wo sie sich festhalten...? Ich fands einfach schade, weil die Kids als die Bösen dargestellt wurden und die Erwachsenen einen miesen Tag hatten. Also, meiner wäre hin gewesen, wenn mich das so aufgeregt hätte. Hoffen wir, dass es bei ihnen nicht so war. Der Bus hält dann direkt vorm Tierpark und man muss nur gefühlte zwei Kilometer zurücklegen bis man über den Parkplatz zum Eingang kommt. ;-)
Neun Euro bezahlen und rein ins Vergnügen oder ins Kinderchaos. Gleich zu Beginn laufen Hängebauchschweine rum, die man natürlich füttern kann und da staut sich dann gleich mal alles ein bisschen und man ist stets beschäftigt Kindern, Hunden oder Schweinen auszuweichen.
An den folgenden Steinböcken, Wild und so bin ich dann etwas schneller vorbeimaschiert, weil mir da einfach immer noch zu viele Menschen waren. Ich hatte fast ein bisschen Angst, dass sich das gar nicht mehr verstreuen würde, aber gut. In einem Häuschen konnte man dann verschiedensten Vogelstimmen lauschen. Zeitweise musste ich auch hier mit kleinen Kindern teilen, die allerdings eher am Knöpfe drücken, als den Vogellauten interessiert waren. Tja...
Der Dachs war dann irgendwie ganz witzig, wie er da so zusammengerollt saß. Draußen hing extra ein Hinweisschild, dass er aus der Gefangenschaft stammt und man sich nicht über eventuell untypisches Verhalten wundern solle.
Es folgten die Luchse! Und die konnte man sogar richtig beobachten! Sie sind hin und her gelaufen, haben getrunken und auf einem kleinen Pfad konnte man ihre Spuren entdecken. ;-) Kratzspuren an den Bäumen, Kot, Laute zur Paarungszeit,... und am Ende musste man eine Maus suchen. Ich kam bissi blöd vor, aber ich wollte diese Maus finden! Also stand ich da etliche Minuten und hab mich suchend umgeguckt. :-D
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Anschließend hat es sich tatsächlich (endlich) etwas verstreut. Zur Flugshow um zwölf waren es natürlich wieder mehr Menschen, aber von dort aus über die Schleichwege wurde es weniger. Vorbei an den Bären und weiter ziemlich steile Wege um das Elchgehege herum zu einem großen Platz mit Aussichtsturm und an diesem Wochenende voll mit Holzaktionen dank Holzwochenende. Auf den Turm bin ich hoch, hab ich einmal umgeschaut, unten noch nen Crepe (der leider net so toll war) gegessen und dann wieder weiter über die fast menschenleeren Pirschwege zurück zum Ausgang. Dort hab ich noch einen kleinen Nebenweg erkundet, weil noch etwas Zeit war bis zum Bus. Als ich grad die letzten Meter zum Ausgang gegangen bin, hat es erst kurz gedonnert und dann zu regnen begonnen. Perfektes Timing würd ich sagen. Es gab dann eine kleine Welle an zum Ausgang hetzenden Familien, aber etliche sind auch zum Eingang. Schirm raus, Regenjacke an, irgendwo kurz unterstellen. Hat auch relativ schnell wieder aufgehört und die Sonne kam raus. Auf jeden Fall ist es einen Ausflug wert! Wenn es auch jungen Familien nur so wimmelt und in Ruhe Tiere "suchen" zu kurz kommt.
Noch ein paar Bilder:
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Neun Euro bezahlen und rein ins Vergnügen oder ins Kinderchaos. Gleich zu Beginn laufen Hängebauchschweine rum, die man natürlich füttern kann und da staut sich dann gleich mal alles ein bisschen und man ist stets beschäftigt Kindern, Hunden oder Schweinen auszuweichen.
An den folgenden Steinböcken, Wild und so bin ich dann etwas schneller vorbeimaschiert, weil mir da einfach immer noch zu viele Menschen waren. Ich hatte fast ein bisschen Angst, dass sich das gar nicht mehr verstreuen würde, aber gut. In einem Häuschen konnte man dann verschiedensten Vogelstimmen lauschen. Zeitweise musste ich auch hier mit kleinen Kindern teilen, die allerdings eher am Knöpfe drücken, als den Vogellauten interessiert waren. Tja...
Der Dachs war dann irgendwie ganz witzig, wie er da so zusammengerollt saß. Draußen hing extra ein Hinweisschild, dass er aus der Gefangenschaft stammt und man sich nicht über eventuell untypisches Verhalten wundern solle.
Es folgten die Luchse! Und die konnte man sogar richtig beobachten! Sie sind hin und her gelaufen, haben getrunken und auf einem kleinen Pfad konnte man ihre Spuren entdecken. ;-) Kratzspuren an den Bäumen, Kot, Laute zur Paarungszeit,... und am Ende musste man eine Maus suchen. Ich kam bissi blöd vor, aber ich wollte diese Maus finden! Also stand ich da etliche Minuten und hab mich suchend umgeguckt. :-D
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Anschließend hat es sich tatsächlich (endlich) etwas verstreut. Zur Flugshow um zwölf waren es natürlich wieder mehr Menschen, aber von dort aus über die Schleichwege wurde es weniger. Vorbei an den Bären und weiter ziemlich steile Wege um das Elchgehege herum zu einem großen Platz mit Aussichtsturm und an diesem Wochenende voll mit Holzaktionen dank Holzwochenende. Auf den Turm bin ich hoch, hab ich einmal umgeschaut, unten noch nen Crepe (der leider net so toll war) gegessen und dann wieder weiter über die fast menschenleeren Pirschwege zurück zum Ausgang. Dort hab ich noch einen kleinen Nebenweg erkundet, weil noch etwas Zeit war bis zum Bus. Als ich grad die letzten Meter zum Ausgang gegangen bin, hat es erst kurz gedonnert und dann zu regnen begonnen. Perfektes Timing würd ich sagen. Es gab dann eine kleine Welle an zum Ausgang hetzenden Familien, aber etliche sind auch zum Eingang. Schirm raus, Regenjacke an, irgendwo kurz unterstellen. Hat auch relativ schnell wieder aufgehört und die Sonne kam raus. Auf jeden Fall ist es einen Ausflug wert! Wenn es auch jungen Familien nur so wimmelt und in Ruhe Tiere "suchen" zu kurz kommt.
Noch ein paar Bilder:
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| Von Elchkalb und Mama hab ich leider kein gutes Foto... :-( |
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