Montag, 21. Dezember 2015

Doch noch nicht fertig...

Wir waren doch auch noch im Museum of Fine Arts ganz zum Schluss und spazieren in einem (angeblich) schönen Viertel...
Und es gibt noch ein paar mehr Bilder
Die Metro-Station bei uns um die Ecke.

Hydranten-Hinweisschilder, die auch aus
einem hohen Schneehaufen rausgucken.

Unser Hochhaus. Nummer 2125.

Blick nachts vom Dach über einen winzigen Teil der Stadt


Samstag, 19. Dezember 2015

Bildersammlung

Um das Thema Kanada fast vier Monate später endlich mal abzuschließen, gibt es hier jetzt noch eine kleine Bildersammlung.

Wir hatten einen Pool im Dachgeschoss! So cool!

bei "normalem" Wetter

rechts oben die Pyramide bei Nebel

In diesem Haus leben sechs Familien...
Wer außer mir findet die Anordnung der Türen seltsam?





Fun Facts - Teil 2

Unser vierter Tag in Montréal... und wir konnten einem Mann den Weg erklären!! Yeah! Wer nicht versteht, warum das so faszinierend ist, frage bei Jason nach... ;-)

Mann auf französisch: "Wisst ihr wo ein Starbucks ist?"
Ich: "Do you parle... *lachen*?" (bedeutet: "Sprichst du..." in einem Mix aus englisch und französisch.)

Es gibt hier einen Laden... La Sandwicherie

Im Touristenbüro muss man zuerst dem Berater erklären über welche Aktivität man Auskünfte haben möchte... ;-) Sonst war die Dame aber sehr nett und hilfsbereit.

"Ihr bezahlt doch mit Mark in Deutschland, oder?"

Ein anderes Viertel

Samstag haben wir uns noch ein letztes Mal aufgemacht und eine andere Ecke der Stadt erkundet. Uns wurde dort ein unglaublich tolles Lokal zum Brunchen empfohlen und so begaben wir uns auf die Suche. Zunächst sind wir jedoch bisschen durch die Gassen gewandert, haben Häuser angeguckt, nen Weihnachtsbaumverkäufer gesehen und ziemlich gefroren. Plötzlicher Kälteabfall auf um die Null Grad mit viel Wind war nichts für uns und so ging es doch recht schnell wieder auf den Rückweg. Das Lokal haben wir dann tatsächlich gefunden mit ner sehr langen Schlange! Das wollten wir uns net antun. Weder das warten in der Kälte, noch das hektische Essen mit dem Wissen gleich wieder aufstehen zu müssen und am besten noch mit den hungrigen Blicken der nächsten im Nacken. Gruselig.
Stattdessen haben wir uns nach einer Alternative umgesehen, denn Hunger hatten wir trotzdem. Und wir wurden fündig. Ein schnuckeliges kleines Lokal. Fast ein bisschen familiär. Echt toll. Und mit mega leckeren Crêpe! Wow! Das hat sich noch richtig gelohnt.



Das Kirsch-Schild.




Freitag, 18. Dezember 2015

Museum of Fine Arts

Freitag bevor wir gefahren sind, waren wir noch "schnell" im Museum of Fine Arts. Es war interessant. Manches war sehr seltsam, manches witzig, manches verwirrend... :-)
Das schönste war ein Raum voll kleiner Vögel und vierzehn teurer (hab die Marke vergessen) Gitarren und Becken und Verstärker. Die Vögel sind rumgeflogen, auf den Gitarren gelandet, haben auf die Saiten gepickt und unglaublich faszinierende Musik gemacht. Echt ne Wahnsinns-Idee.




Nicht anfassen... Es hat laaange gedauert,
bis ich das erste Zeichen entdeckt habe.




Eine chinesische Vergnügungskammer...



ein Picasso

:-)






Die Rolltreppen waren sehr schmal. 


Sonntag, 13. Dezember 2015

Île Saint-Hélène

Zwei Monate später gibt es die nächsten Bilder von Montréal...
Das mittlere Wochenende haben wir am Samstag mit Shoppen verbracht! Oberhalb der Straßen und unterhalb. Das ist schon wirklich faszinierend. Aber ich muss sagen, ich hab mich dort nicht zurechtgefunden. Trotzdem haben wir etliche Sachen entdeckt.
Es gibt einen Pretzelsstand. Die haben aber keinerlei geschmackliche Ähnlichkeit zu unseren Brezeln.
In etlichen Gängen (vor allem bei Metro-Stationen) spielen wirklich begabte Musiker - Geige, Querflöte, Saxophon,...
Viele Läden sind einfach nur unglaublich teuer...
Es gibt dort zur Weihnachtszeit genauso viele Aktionen wie bei uns: 3 für 2. 20% auf bereits reduzierte Artikel, bis zu 70% reduziert... und so weiter...
Es war ein super anstrengender, aber toller Shopping-Tag!

Sonntag sind wir dann auf die Île Saint-Hélène. Eigentlich wollten wir dort so eine Art Geocache machen. Wir haben extra am Samstag in der Touri-Info nachgefragt und uns das alles ausdrucken lassen. Tja, aber dann haben wir es zu Hause liegen lassen und es ist uns erst auf der Insel aufgefallen. So wurde es dann lediglich zu einem Spaziergang kreuz und quer über die wunderschöne kleine Insel. Wir waren total fasziniert. Es muss toll sein dort spazieren zu gehen, wenn alles grünt und blüht. Dieser Ausflug war mein persönliches Highlight!

Eindrücke:






Das war ein Spaß!

Da durfte man nicht hoch.
Ein Typ im Auto stand davor.
Er wartete seit zwei Stunden auf
irgendwelche Handwerker...












Ein Spielplatz mit Teppichboden!
Auf dem Heimweg haben noch nen kleinen Umweg gemacht. Und einen Typ getroffen, der ein bisschen deutsch konnte und uns unbedingt das "World Trade Center" von Montréal zeigen wollte. Danke! Das hat sich voll gelohnt! Es ist mega schön da drinnen und Theresa konnte noch ihr Foto mit dem Weihnachtsmann machen. Und: Wir haben ein Stück der Berliner Mauer gesehen.

"Dieses Stück der Mauer ist der Teil eines Messers,
das ein Herz in zwei Stücker zerschnitt.
Dieser Brocken ist der Rest eines Kerkers,
den das Leben sprengte.
Dies Trümmerstück ist ein Triumph über Terror und Gewalt.
Dies Stück Beton ist eine Botschaft:
Die Freiheit eines Volkes ist unteilbar.
Mit ihm grüßt Berlin die Stadt Montreal
zum 350. Jahrestag ihres Bestehens anno 1992."
- Fritz Grasshoff -



Freitag, 11. Dezember 2015

Fun Facts

Es gibt Wasserflaschen mit 591 mL Inhalt.

250 g Butter kosten umgerechnet 3,50 €.

10 $ - 7 €
Das mussten wir kaufen...
20 $ - 14 €
...das war im Angebot.





















Über 30 km lange Einkaufspassagen und Restaurants ziehen sich unter der Stadt entlang.

Praktisch jedes Gebäude hat eine unterirdische Verbindung zu irgendeinem anderen. Will man von A nach B muss man selten länger als fünf Minuten an der "eiskalten" Luft sein... Wobei "eiskalt" diesen Winter knapp zehn Grad bedeutet!

Orientierung in der Stadt: Wo der Mont Royal ist, ist Norden. (Stimmt auch geographisch ungefähr. Zumindest, wenn man auf "unserer" Seite des Berges bleibt.)

Marihuana ist nicht legal, aber geduldet. Läuft man abends durch die Straßen, riecht es süßlich.

Essen gehen beim Italiener: ein Salat (ausgegeben als Cesar Salad - am Ende aber ohne Fleisch) 12 $ + 15 % Steuer + 15 % Tip = 15,87 $ (11,11€) ABER: Der Salat war sehr lecker!

Unsere Vermieterin hat gejubelt wie ein kleines Kind beim Anblick der Haribo-Packung, die wir aus Deutschland mitgebracht haben.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Vieux Montréal

Sonntag. Ausschlafen... Um halb sechs waren wir hellwach. Vll doch noch ein bisschen Jetlag in den Knochen? Wir haben den Morgen genutzt und richtig gemütlich im Bett gefrühstückt und Suits angeguckt. Keine Ahnung, ob ich das überhaupt schon jemals gemacht habe!?! :-) Fand ich aber gut. ;-P
Gegen halb elf haben wir uns auf den Weg gemacht. In unserem Reiseführer (dem alle folgenden Infos entnommen sind - Reise Know-How Montréal) , den wir geliehen bekommen haben (Danke!), war ein "kleiner" Spaziergang durch die Altstadt - und damit an vielen der sehenswerten Punkte vorbei - eingezeichnet, den wir uns vornehmen wollten. Zuerst waren wir noch zuversichtlich, dass wir die vier Stunden Fußmarsch schaffen... Schon nach kurzer Zeit merkten wir aber den Temperaturunterschied zu gestern. Gefühlt zehn Grad weniger und reichlich Wind. Nach zehn Minuten kam unser Bus und an der Haltestelle Rue Jeanne-Mance sind wir wieder ausgestiegen und zum Startpunkt gelaufen - Place d'Armes. 
Ein vielseitig genutzter Platz in den letzten Jahrhunderten Proteste, Waffenübergabe, Markt...
Es gibt ein Denkmal an den Stadtgründer Paul de Chomedey de Maisonneuve.
Umgeben ist er von einem hübschen rötlichen Gebäude, dem Édifice New York Life - erster Wolkenkratzer der Stadt - und dem Empire State Building nachempfundenen Édifice Aldred.

Ein riesiges Bankgebäude mit Säuleneingang befindet sich auf der nördlichen Seite. 1817 wurde diese erste Bank Kanadas - Bank of Montréal gegründet. Der im Foto zu sehende Säuleneingang kam 1847 hinzu und ist heute noch der Eingang zur Schalterhalle.

Südlich die Basilique Notre-Dame. 1892 erbaut mit bläulichen Wänden und Sternen aus 24 Karat Gold an der Decke und einer Orgel mit fast 7000 Pfeifen. Für 5$ bzw. 10$ Eintritt mit Lichtshow könnte ich euch auch bestätigen, ob diese Aussagen zutreffen. ;-)

Ein Ritt mit der Pferdekutsche war für uns (noch) Bargeldlose keine Option.

Dann folgte der Fußmarsch...
Vorbei am...
...Vieux Palais de Justice - dem alten Justizpalast.

... nem "Weihnachtsmarkt" mit ca. zehn kleinen Buden.
... einem süßen Laden mit leckerem Gebäck, den wir vielleicht doch nochmal aufsuchen werden
... und dem Hôtel de Ville - Rathaus. Charles de Gaulle verkündete 1967 vom Balkon aus: "Vive le Québec libre!"

In der Chapelle Notre-Dame-de-Bon-Secours haben wir uns dann etwas aufgewärmt. Richtig schnuckelig dieses kleine Gebäude mit angeschlossenem Museum über Marguerite Bourgeoys, eine Nonne, die den ersten Orden Kanadas gründete.


















Anschließend haben wir den Entschluss gefällt, den Abstecher zum Vieux Port (Alter Hafen) noch zu machen und auf dem Rückweg den Marché Bonsecoure anzugucken, aber dann die nächste Busstation aufzusuchen. Uns war einfach doch etwas kalt. Und wir waren mittlerweile auch schon ungefähr zwei Stunden draußen unterwegs. 
Der weiße quadratische Turm - Tour d'Horloge - am äußersten Ende des Hafens hat uns nicht so richtig von Hocker gehauen, aber die Sicht von dort auf die Stadt und das "Schiff", an dem wir vorbeikamen, haben es lohnenswert gemacht, noch ein paar Minuten länger im Wind zu laufen.



Und der Marché! Der hat es uns angetan! Da werden wir auf jeden Fall nochmal hin zurückkehren - das ein oder andere Souvenir mitnehmen und Fotos machen...

Zu Hause haben wir uns einen entspannten Nachmittag gegönnt. Gegen Abend sind wir ins oberste Stockwerk gefahren und... Ihr glaubt es nicht! Der Pool ist so toll und ein unglaublich genialer Blick von der Dachterrasse hat uns überwältigt. Squash und Fitnessraum gibt es auch.

In diesem Sinne: Grüße aus Montréal, das früher Ville-Marie hieß.