Donnerstag, 18. Juli 2013

CAC

Computeranwendungen der Chemie
"Studier ich jetzt Chemie oder Informatik?" "Ich bin doch kein Programmierer." "Wofür muss ich das nochmal können?"
Diese und ähnlich Fragen und Aussagen haben uns nun zwei Semester begleitet. Von Anfang an als DAS Aussiebfach deklariert, geht man mit gemischten Gefühlen in die erste Vorlesung. Natürlich versucht man erstmal unbefangen zu sehen was da kommt. Aber mal ehrlich wer schafft das, wenn er schon zigmal irgendein Gejammer mitanhören musste? Ich weiß noch, dass auch die Profs uns gleich drauf aufmerksam gemacht haben, dass die Gerüchte nicht unbedingt komplett falsch sind. Haben uns aber versichert, dass man mit Vorlesungs- und Übungsbesuch schon einiges retten kann. Wenn man dann noch fleißig zu Hause arbeitet, ist das alles kein Problem mehr.
Mein Übungsleiter meinte immer so schön: "Setzt euch einfach mal hin und probiert das selber aus. Wenn ihr nicht mindestens zwei Flaschen Wein geköpft habt und am Ende mit dem Hammer auf euren PC losgehen wollt, habt ihr es nicht richtig versucht." Na, herzlichen Dank auch, jetzt hab ich gleich dreimal keine Lust mehr. Aber was solls. Ungefähr zwanzig Hartgesottene waren bis zum Schluss in der Vorlesung. Zum größten Teil nichts geblickt und trotzdem weiter hartnäckig dem Drang widerstanden einfach einzuschlafen oder ganz wegzubleiben. Die Übungen waren (zumindest bei mir) meist ganz witzig und haben doch wenigstens etwas Verständnis eingebracht.
Aber dann... Ja, dann hieß es die Klausur naht. Es gab ein Tutorium, dass auch einige genutzt haben, ich glaub ich hatte die Hälfte der Zeit keinen PC. (Sorry, ich bin eine keine Dränglerin.) Aber was solls, es hat auch so viel gebracht mit Stift und Papier und Diskussion mit meinen best friends. :-) Gegen Ende gab es tatsächlich kleine Fortschritte und ich konnte auf einmal zumindest Teilaufgaben lösen, bei denen ich vorher nicht mal die Frage verstanden hatte.
Das reicht nur leider nicht um sicher eine Klausur zu bestehen...Also, ran an den Speck. So ein bisschen konnte ich mich schon einige Wochen vorher aufraffen und mal ein paar Aufgaben probieren. Aber erst nachdem dann AC-Prak vorbei war, hab ich mich auf meinen Hosenboden gesetzt und saß quasi den ganzen Tag vorm PC. Aufgaben rauf, Aufgaben runter. Mal im Skript nachlesen. Meiner Freundin und Leidensgenossin in allem verzweifelte Mails mit Fragen schicken, Antworten zurückbekommen inklusive weiterer Fragen... ja und so haben wir das gelernt. Samstag haben hab ich mich richtig gut und sicher gefühlt. Bestehen war auf jeden Fall drin, nur wie gut, war immer von der Fragestellung abhängig. Sonntag ging dann auf einmal gar nichts mehr und "leichte" Panik machte sich breit. Am Ende des Abends war die Prognose: Entweder es geht oder eben nicht. Und soll ich euch was sagen? Es ging! Super! Ok, ich will nichts überstürzen, noch hab ich keine Note, aber es war echt ok. Ich hatte zwar bei fast allen Aufgaben zunächst Schwierigkeiten, aber hab sie doch - zumindest für mich - logisch gelöst, mal sehen ob die Profs der gleichen Meinung sind. ;-) Zum Bestehen hat es aber sicher gereicht. Jetzt geht wieder das ungeduldige Warten los... Heute kam endlich unsere AC Note raus. Wir waren alle schon ganz hibbelig, weil er letztes Jahr viel schneller war, aber jetzt sind wir happy! :-)
Leider ist damit noch nicht alles geschafft. Zwei Prüfungen liegen noch vor mir. Bio morgen und OC am nächsten Donnerstag. Glaubt ihr mir, wenn ich euch sage, dass ich einfach keine Lust mehr hab? Und ich mich zu jeder halben Stunde lernen zwingen muss. Bei Bio ist es jetzt nicht ganz so schlimm, weil ich das schon einmal für die Probeklausur fast komplett gelernt hatte, aber OC? Ach, das werden wir dann sehen. Es ist wunderschönes Wetter, wobei heut find ich (noch) zu viele Wolken sind. Ich bin gesund - bis auf meine Schniefnase - und hatte schon vier super Prüfungen. :-)
In diesem Sinne ein glückliches Lächeln und Grüße :-)

Dienstag, 16. Juli 2013

Lächeln

Ein Lächeln für die Welt.
Ein Lächeln, der Zauber des Gesichts.
Ein Lächeln, dass deinen Tag verändert.
Ein Lächeln, dass Wunden heilt.
Das Lächeln Gottes.

Montag, 15. Juli 2013

AC-Praktikum

Dritte Runde. Nur zwei Tage später, "abends" um halb fünf starteten wir die dritte Runde.
Es sollte theoretisch um die letzten beiden Semester Praktikum gehen. In den Übungsaufgaben ging es hauptsächlich um das zweite und beim Durchschauen vor ner Woche oder so hatte ich viel gewusst und so... tja, ich hab nur Dienstag und Mittwoch morgen gelernt. Und das hat auch gereicht. :-) Es war richtig gut. Hab zwar ein paar Unsicherheiten, aber dafür, dass ich grad mal einige Stunden gelernt hab...?! :-)

Danach ging es dann aber richtig los: CAC - Computeranwendungen der Chemie
Das Schreckensfach überhaupt... Genaueres dann nach der Klausur heute. :-)


Der Tagesspruch:

Das höchste Glück des Lebens besteht in der Überzeugung,
geliebt zu sein.
- Victor Hugo - 

Samstag, 13. Juli 2013

AC

Am Montag ging es direkt weiter. AC - Anorganische Chemie
Nachdem ich mich die Woche davor ja eher mit AC als mit QAC beschäftigt hab und trotzdem nicht richtig durch den Berg an Stoff gekommen bin, hab ich zwischendurch meine Strategie geändert. :-) Von zusammenfassen auf "schnell" mal durchlesen. Letztes Jahr hab ich schon festgestellt, dass man mit den alten Prüfungen gut lernen kann und dann auch halbwegs durchkommt. So, hab ich dann Samstag und Sonntag und auch noch Montagmorgen die Klausuren rauf und runter geübt. Das Problem: Es durfte jetzt nicht viel Zeug drankommen, dass in keiner Übungsklausur dran war...
Montag gegen halb eins bin ich also wieder losgezogen... endlich! Hab meine Mum schon gestresst vor lauter auf und ab gehen im Wohnzimmer... ;-)
In der TH wäre ich bald in den falschen Hörsaal maschiert... Ein Glück hat ich Maike dabei. Es waren dann auch schon etliche da und es herrschte reges Geplauder, viele haben sich nochmal was durchgelesen, sind dabei über irgendwas gestolpert oder im Reden drauf gekommen... jedenfalls war häufig ein panisches "Was? Wo stand das? Müssen wir das können? Wie geht das?" zu hören (ich nehm mich da nicht aus...)
Kurz vor zwei kam dann der Prof. Ganz lässig teilt er dem - immer noch lauten - Hörsaal die Arbeiten aus und so nach und nach verebbt der Lärmpegel und es wird still. Hektisches Schreiben und Blättern beginnt - aber keine Sorge - viele Aufgaben waren denen in den Übungsklausuren erstaunlich ähnlich. ;-)
Das Beste der Klausur war dann nach ca. 15 Minuten das Kommentar unseres Profs: "Wenn Sie nur in der Vorlesung mal so leise gewesen wären..."

Tja, und nach 90 Minuten war auch der zweite Streich schon wieder vorbei. ;-)

Mittwoch, 10. Juli 2013

Ein kleines Lächeln

... hat mir folgender Spruch heute Morgen auf die Lippen gezaubert. Total im Chaos meines Schreibtischs versunken tut das richtig gut. ;-)
Hab heut Nachmittag schon meine dritte Prüfung... Infos darüber und die über die letzte folgen in Kürze. :-)

Charme ist die Kunst als Antwort ein "ja" zu bekommen,
ohne eine klare Frage gestellt zu haben.
- Albert Camus - 

Sonntag, 7. Juli 2013

QAC

Fertig. 1/6 ist geschafft. :-)

Am Freitag ging es also los. Erste Runde - zweites Semester.
Im Laufe des Semesters hatte ich etwas Abneigung gegen dieses Fach und seine komischen Rechenaufgaben entwickelt, aber mit ein paar Übungen ging es am Ende erstaunlich gut und ich hab es eiskalt in den Hintergrund gestellt und für andere Prüfungen gelernt - also eigentlich nur für eine... aber egal. ;-)
Mittwoch hab ich dann ein paar Aufgaben gerechnet, gemerkt, dass es gut geht und lernen auf Donnerstag verschoben. Da hab ich mir dann alles nochmal durchgelesen, sämtliche Aufgaben bearbeitet, kurz - aber wirklich nur kurz - Panik geschoben und dann war der Tag auch schon rum. Fix und fertig, weil ich leider etwas krank war bin ich um neun ins Bett und auch um neun am Freitag wieder aufgestanden. In aller Seelenruhe geduscht, gefrühstückt, nochmal ein paar Rechnungen, Brotzeit schmieren, Tasche packen - bin nach der Klausur direkt zu meiner Cousine gefahren, weil meine "wazee" aus Sansibar dort zum Abendessen waren :-) und hab auch übernachtet - ja und dann hieß es auch schon los...
Ich kann euch nicht beschreiben, wie schlecht mir war im Bus. Ich war so was von nervös! Endlich an der Wiese angekommen, hab ich noch auf meine Freundin gewartet und dann haben wir uns dem Tatort genähert. Zum Durchschnaufen und Runterkommen haben wir uns erstmal alle draußen versammelt. ;-) Ganz ehrlich, ich war auf einmal total entspannt. Und da war ich auch sehr dankbar für. Um dreiviertel zwei sind wir dann rein, nochmal aufs Klo... Sollte man niemals vergessen! Tja, jetzt ließ sich nichts mehr verhindern.
Zu Beginn gab es erstmal hektisches Blättern, da alle das Hägg-Diagramm (könnt ihr ja mal googlen) gesucht haben... gab es nicht! Wie die Bekloppten haben wir alle das Zeichnen dieses Diagramms geübt und jetzt kam es nicht dran. Verzweiflung? - Bei mir nicht. Die Aufgaben waren alle den Übungen sehr ähnlich nur auf ein paar Nullen mehr oder so musste man achten. Was ne Rücktitration bei der Komplexometrie ist, hab ich ein bisschen - ok, nein, völlig in den Sand gesetzt - aber meine Güte: Nobody's perfect. ;-) Ansonsten: Es lief super. Ein paar Kleinigkeiten könnte sein, dass ich noch verdreht hab. Bin gespannt und sehr (!) froh, dass die erste Runde nicht gleich der totale Reinfall war. Morgen um zwei geht es weiter. Gefühlte 100 Seiten- vielleicht waren es tatsächlich auch so viele - auswendig lernen... hab ein bisschen spät angefangen, bin aber doch noch ganz gut hingekommen. Jedenfalls bin ich jetzt ziemlich entspannt. Mach jetzt noch ein paar Liegestütze mit Lisa, noch ne Serie und dann wander ich so langsam ins Bett - man muss ja morgen ausgeschlafen sein. ;-)

Donnerstag, 4. Juli 2013

Getting Crazy...

Seit Tagen sitz ich in meinem Zimmer und prügel mir den Stoff für die nun anstehenden Klausuren in den Kopf. Ich bekomm bald die Krise! Morgen geht es los ... und in einundzwanzig Tagen ist es dann vorbei. :-)

Ein bisschen ironisch fand ich dann doch meinen Juli-Spruch:

Gönn dir öfter mal eine Auszeit, um zu innerer Ruhe und Gelassenheit zu kommen.