Freitag, 10. Mai 2013

Erinnerungen

Das Leben besteht aus vielen kostbaren Momenten.
Wer sie sieht und sie genießen kann, ist reich.

Aus den letzten Wochen:

Flo, der Rangerleiter, hatte an einem Freitag - also beim Teamtreff - Geburtstag und da musste natürlich etwas besonderes her: Die Geburstagskinder (insgesamt 3) bekamen Lätzchen an und durften sich einen Partner aussuchen, dem die Augen verbunden wurden. Der durfte dann das Burtseltagskind füttern. ;-) Es gab eine Moorenkusstorte. Nachdem die Kuchen auf den Plätzen standen, rief Flo: "Alles aus dem Weg! Ich will zum Weißen! Ich hab heute Geburtstag! Los weg da!" ;-) Und dann wurde gefüttert: "Ja." "Ein Stück nach links." "Mmmhhh!" Sehr putzig!

Einen Menschen zu nehmen wie er ist, ist noch gar nichts; das muss man immer. 
Die wirkliche Liebe besteht darin, ihn auch zu wollen, wie er ist.
Emile Chartrier

Mein kleiner Schützling David wird gegen Ende oft unruhig und möchte zur Mama. Einmal war es kurz nach acht, also wären sie jeden Moment fertig geworden... David aber die Treppe hoch: "Ich will zur Mama." Ich versucht ihn wieder runter zu locken: "Nein. Die ist gleich fertig. Komm, wir spielen noch mit den Autos und mim Paul." "Nein. Zur Mama. Carina hochkommen." (Er traut sich nicht alleine zu klopfen.) So ging das ein paar mal hin und her, bis ich meinte wir könnten doch noch etwas Kicker spielen. David: "Das würde mich freuen." :-) Sooooo genial der kleine Kerl! Das würde mich freuen. Darauf muss ein Dreijähriger erstmal kommen!

Manche Menschen vertrauen dem Herrn, dass er ihre Seele rettet,
 nicht aber, dass er für ihr tägliches Leben sorgt.
Corrie ten Boom

An einem Samstag war irgendwie der Wurm drin. Es war ziemlich hektisch und chaotisch und man hatte das Gefühl als würde nichts vorangehen. Und wie es manchmal so ist, braucht man dann eine eigentlich banale Situation um alle Anspannung rauszulassen, indem man sich kaputtlacht und mit übers Gesicht laufenden Tränen in der Küche sitzt... Die Geschichte dazu? :-)
Also, ich musste noch Kuchen backen. Mama: "Lies dir das Rezept durch, bereite alles vor was du brauchst. Du musst die Eier trennen und zuerst das Eiweiß schlagen, damit..." "Ja, ich weiß, sonst muss ich die Stäbe zwischendurch waschen." "Genau. Also da ist die Schüssel und..." " Ok, ok, ich schaff das." Weil die Eier relativ alt waren, musste ich sie erst aufschlagen, dann riechen und sie dann trennen... Die Schale zum Aufschlagen war ziemlich schmutzig. Ich also: "Mum, ich nehm ne andere, die ist so dreckig, dass ich nichts in die Schüssel schütten kann, wenn was daneben läuft, beim Aufschlagen." "Ok." Ich schlag das Ei auf, riech daran und kipp es - ungetrennt - in die große Schüssel... Dann schau ich Mama mit großen Augen und wohl etwas entgeistert an: "Jetzt hab ich es ungetrennt in die Schüssel..." Meine Mum konnte überhaupt nicht mehr an sich halten und wir saßen am Ende wirklich mit Tränen auf dem Boden in der Küche. Mein Dad kam... "Was ist denn bei euch los?" Es war einfach soooo witzig! ;-)
P.S.: Ich hab das Eigelb vollständig wieder abtrennen können... :-)

Jemanden lieben heißt, als Einziger ein Wunder begreifen, das für alle anderen unsichtbar bleibt.
Francois Mauriac

Unsere Couch ging letzens Mal nicht mehr auf. Und dann gab es ein süßes Bild, wie (fast) alle verfügbaren Männer sich daran machten dieses Problem zu lösen:
P.S.: Sie haben es auch irgendwie geschafft.

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