Hamburg - Eimsbüttel 4.Stock 15 m² in einer kleinen, schnuckelig verwinkelten Wohnung gehören ab 15.3. für sechs Monate mir. Ungefähr zehn/fünfzehn Minuten zu Fuß zu meinem Arbeitsplatz, U-Bahn und Sparkasse, Aldi und Lidl alles innerhalb von wenigen Minuten erreichbar. Küche und Bad teil ich mir mit Gaby. Von ihr werdet ihr dann erfahren, wenn ich Sie besser kennen gelernt und sie um Erlaubnis gebeten habe. Bilder folgen dann auch.
Sonntag morgen sind wir also hochgefahren. Kaum Verkehr hat uns Rekordzeit beschert. Geplant war gegen eins da zu sein... Tatsächlich habe ich aber schon ungefähr um 12.15 Uhr bei der ersten Vermieterin angerufen, ob wir das vielleicht vorverlegen können... Na klar, kommt rein. Also haben Jason und ich und Mum und Paps uns die 40 m² plus Extra-Bad angeschaut. Echt schön, aber doch ziemlich groß, wenn man so ganz allein ist und nur für sechs Monate. Bad wurde über einen Heizstrahler beheizt, der extra abgerechnet wurde, keine Waschmaschine, keine Spülmaschine,... Alles in allem hat es uns gefallen, aber nicht so recht vom Hocker gehauen.
Noch net schlimm, wir hatten ja kurzfristig noch ne zweite Variante. Da sind wir hingefahren und haben uns das Ganze dort angeschaut. Eindeutig eher unser Ding. Kleiner, aber mir so lieber, Spül-/Waschmaschine, wesentlich näher gelegen und eine ganz liebe Mitbewohnerin - nach dem ersten Eindruck. Haben wir sofort genommen. Gaby meinte dann wir sollen nochmal drüber schlafen und so, aber wir haben es dann doch abends schon festgemacht, weil wir der anderen Bescheid sagen mussten. Tja, somit ist eine Baustelle fertig gestellt. Gleichzeitig öffnet sie etliche neue: Was nehm ich mit? Was nicht? Bekomm ich das alles in dem Schrank dort unter oder muss ich noch nen kleinen mitnehmen? Geht das Regal ins Auto? Wann fahren wir hoch? und so weiter...
Bin ich dann oben und alle diese Fragen sind beantwortet, geht es weiter: Wie wird mein Praktikum? Was muss ich alles machen? Was wird von mir erwartet? Wie komm ich mit der Arbeit und den anderen zurecht?
Aber daran will ich noch gar nicht denken. Es reicht, wenn ich Samstag/Sonntag vor Praktikumsbeginn nicht schlafe, oder?
Zunächst einmal heißt es Abschied nehmen, etliche Arzttermine noch einschieben, Freizeit genießen, langsam zu packen beginnen (zumindest im Kopf - was einem nicht täglich noch alles einfällt!) und gespannt sein, was das nächste halbe Jahr bringen wird. :-)
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