Freitag, 12. September 2014

Verabschiedungen

8.September: Die letzte Woche hat begonnen. Jetzt geht es los mit Verabschiedungen. Mit wem möchte ich gern nochmal zu Mittag essen? Wer möchte mit mir nochmal essen gehen? Was ist noch zu tun? Wie lange bleibe ich, dass ich meine Überstunden ungefähr bei null rauskommen? Und... und... und... Es gibt echt viele Fragen, die sich in zum Schluss hin noch ergeben.

9.September: Der erste Abschied. Jessica. Eigentlich wollten wir zusammen Kaffee/Tee trinken. Im Chaos des Arbeitsalltags ist das untergegangen. Am Ende haben wir uns dann beim Arbeiten im Labor noch unterhalten. Schöner Abschluss. Ich unterhalte mich einfach zu gern mit verschiedensten Leuten. Von Jessica hab ich einiges gelernt. Wichtigste Lektion: "Vergessen ist Faulheit." :-P Und von ihr hab ich auch den Anreiz, mal bissi zu backen zu Hause. (Wer will probieren?)

10.September: Zweiter Abschied. Oder besser erste Abschiedsrunde. Dienstagabend hab ich Kuchen gebacken. Das war ein riesen Hick-Mick! Wie lange, bei wie viel Grad? Am Ende mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht schwarz wird... Aber der Kuchen hat gut geschmeckt. Meine Praktikanten-Mädels kamen, die Laborleute waren natürlich schon da und ich hab mich sehr wohl gefühlt. War echt schön. Anschließend bin ich noch ein letztes Mal zum Sport. Zu Hause hieß es dann Koffer packen.

11.September: Dritter Abschied. Britta. Sie ist unsere "Halbtags-Mama" und deshalb haben wir gemeinsam gefrühstückt mit den Resten des Kuchens von Mittwoch. Für sie durfte ich ganz viel rühren. Am Ende war ich gut geübt und hab die Rezepturen innerhalb von ner Stunde geschafft. Im Vergleich zu anderen Sachen, die auch mal den gesamten Tag in Anspruch genommen haben, war das sehr flott. Hierbei hab ich auch einiges über verschiedenste Probleme gelernt. Spannend! Und manchmal unglaublich frustrierend.

12.September: Der letzte Tag und der entscheidende Abschied. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was man da alles noch erledigen muss! Lagertests, ein Schmink-Test, Produkte abstauben ;-), Platz aufräumen (und am Ende vergessen den PC runterzufahren), Geschenkchen verteilen und dann endgültig Abschied nehmen. Schrecklich! Tja, dann hab ich ein letztes Mal ausgestempelt und meine Karte abgegeben. Tränen, Tränen, Tränen,... und ein blutendes Herz.

Vielen Dank für alles, meine lieben Kolleginnen! Ich hab mich so wohl gefühlt bei euch! Gut aufgehoben, als gleichwertiges Mitglied. Ihr wart immer bemüht mich zu integrieren und mir einen Rundum-Einblick in den Arbeitsalltag zu geben. Danke für lustige, harmonische, chaotisch-stressige oder entspannte Stunden. Danke, dass ich Teil eures Teams sein durfte. Alles Gute!

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