Mittwoch, 23. April 2014

Zum Schmunzeln

"Versuche niemals, jemanden so zu machen, wie du selbst bist. 
Du weißt - und Gott weiß es auch - dass einer von deiner Sorte genug ist."
- Ralph Waldo Emerson - 

Montag, 21. April 2014

Heimfahrt

Am Montag hieß es wieder nach Hause fahren. Lustig wie das klingt, wenn man so zwei "zu Hause" hat. ;-)
Naja, also kurz vor halb zwei sind wir los zum Bahnhof, damit wir auch ja rechtzeitig da sind. :-P Die einzige Info dort: Es gibt einen Ersatz-IC für den ICE... Natürlich ohne Sitzplatzreservierung. Zu meinem Glück wurde der Ersatz-Zug erst ab Nürnberg eingesetzt und war damit Menschenleer. :-) Wie ich im Zug saß, hab ich nur teilweise die Ansagen auf dem Bahnsteig gehört, aber die waren eher widersprüchlich...
Mit zehn Minuten Verspätung ging es los. Könnt ihr euch vorstellen warum? Der Lok-Führer musste noch auf die Fahrplanpapiere warten, damit er weiß wo er lang fahren muss. Crazy!
Naja, im Zug hatten wir dann auf Infos gehofft... Es gibt keinen Speisewagen. Das wars dann aber auch. Das hat eine Frau aber irgendwie total auf die Palme gebracht. Sie hatte wohl so nichts dabei, oder.. Keine Ahnung, aber sie hat sich ganz putzig aufgeregt. ;-)
Ein Papa ist mit seinem Sohn ein bisschen hin- und herspaziert. Wir saßen ganz vorne und er hat beim Lok-Führer aufgeschnappt, dass die Strecke unsinnig sei. Wir wechseln einfach die Gleise... Das ist äh sehr beruhigend.
Die beiden sind mal wieder unterwegs, da legt der Zug ne Vollbremsung hin! Es war wohl echt knapp und der kleine Mann wäre mim Kopf gegen eine Kante gekracht.

Kurzes Zwischenfazit: Es war definitiv nicht langweilig!

Nebenbei gab es noch ein zweites Kleinkind, das genölt hat. (Was ich da noch nicht wusste war, dass dieses Kind die gesamte Fahrt über alle 45 Minuten für ne viertel Stunde heulen würde. Ich hab nicht gegen kleine Kids und Weinen gehört dazu, aber fünf Stunden lang immer wieder?)
In Würzburg ist anscheinend eine Dame mit Ahnung zugestiegen... ;-) Jedenfalls erfuhren wir dann, dass der ICE wegen technischen Störungen ausgefallen ist. Weiter gings mit der Nachricht, dass der Zug nicht nach Bremen, sondern nur bis Altona fährt. Wer eigentlich nach Bremen wollte, muss in Hannover in einen zweiten Ersatzzug umsteigen. Leider ist der Zug jetzt richtig voll. Es riecht nach Kaffee, Wurst, Zigaretten... Noch mehr kleine Kinder.

In Fulda kam die Durchsage: "Ich habe gerade den Anruf einer aufgeregten Mutter bekommen... Ein kleiner Junge ist im Zug unterwegs... Wenn ich den Namen richtig verstanden habe, dann heißt der Junge ... Wenn er also da ist, soll er sich vorne beim Zug-Führer melden." So witzig! Die Frau hat die ganze Zeit geklungen als müsste sie sich das Lachen verkneifen. (P.S.: Der Junge ist nie bei uns vorn vorbeigekommen.)
Aber zwei andere Kids. Die waren ganz verzweifelt, weil sie keinen Platz mehr bekommen haben. "Die Frau hat gesagt, hier sei was frei, aber das stimmt ja gar nicht. Nur in dem anderen Waggon, aber das ist ja 1.Klasse." "Ist ok. Geh dahin und setzt euch." "Aber das ist doch 1.Klasse!" "Ja, setzt dich da hin." Die zwei ziehen ab und die Hälfte der Menschen drum rum verziehen das Gesicht: "Warum dürfen die das? Ich muss auch stehen!" Typisch Mensch.

Je weiter wir in den Norden kamen, desto dunkler und grauer wurde es. Ab und zu hat es mal geregnet... :-( Nach fünf Stunden war ich dann endlich da. Na, zumindest mal am Hauptbahnhof. Von da in die U-Bahn. Auf der Anzeige irgendwas von wegen Sonderfahrplan... Beim zweiten Mal lesen: Entwarnung. Gilt am 26./27. und nur für die U1.

Nach dieser anstrengenden, langen, aber durchaus abwechslungsreichen Fahrt musste ich noch voll bepackt in den vierten Stock stiefeln. Am Ende war ich fix und fertig, aber froh zu Hause zu sein. :-)

Przewalski-Pferde

Samstag sind Jason und ich - nachdem wir entspannt ausgeschlafen haben - zu den Przewalski-Pferden nach Erlangen gefahren. Es war wunderschönes Wetter. Strahlend blauer Himmel. Kaum Wolken. Warmer Sonnenschein. Ein bisschen windig. Ähnlich wie in Hamburg. Zwischendurch ziemlich kühl, aber insgesamt sehr angenehm. Ich habe es total genossen. War wirklich toll. Wir waren einfach ein bisschen am Gehege entlang spazieren. Haben Pferde und Ziegen gesehen. Jason konnte eine Ziege sogar streicheln und war damit total happy! ;-) Und vom Aussichtspunkt hatte man einen unglaublichen Blick über die Gegend.
Aber seht selbst:

Lieblings-

-fotos

ganz unten steht: "Sicherheit erleben" - faszinierend





So kommt man...

... unter dem Zaun durch.

Aussicht auf die Burg. Wer findet den Flughafen-Tower?



Daheim

Endlich war es soweit. Ich durfte nach Hause fahren. Ich bin mit ziemlich viel Stress ne Stunde früher von der Arbeit los - hab noch nen Ansatz gemacht, abgefüllt und dann aufräumen... Hat länger als geplant gedauert, weil wir uns im Labor etwas in die Quere kamen, aber ich war rechtzeitig weg. ;-)
Jetzt hieß es: Was zu essen machen für die Fahrt - Butternudeln. Lecker! Tasche fertig packen, Bad, Küche und Flur fegen und ggf kurz drüberwischen. Spülmaschine ausräumen... Dann rechtzeitig los. Umsteigen. Vorläufige Bahncard aus dem Automaten lassen. Kurz geschockt sein, weil es nicht geht... Tja, blöd, wenn man sich beim Eintippen der Nummer vertippt...
Bahnsteig suchen... UND?!?! Ne halbe Stunde zu früh da sein... Super! *Ironie*

Egal, der Zug kam. Es war eine lange Fahrt und ich ziemlich ko, als ich endlich in Nürnberg ankam. Aber es ist echt ein Riesen-Vorteil, dass man durchfahren kann.
Altona ist von der Anfahrt her ein Umweg, aber ich hab festgestellt, dass am Hauptbahnhof einsteigen sooo doof ist, weil es so unglaublich voll ist, dass ich den Umweg lieber in Kauf nehme. (Spar ich mir zusätzlich die Sitzplatzreservierung. ;-))

Zu Hause hieß es dann mehr oder minder direkt ins Bett. War irgendwie komisch. Hab mich wirklich wie zu Besuch gefühlt. (Keine Sorge hat sich schnell geändert.) Aber war doch schön, zu wissen, dass ich in Hamburg angekommen bin und mich wohl fühle - ein zweites, naja, nach Sansibar ja eigentlich schon das Dritte, zu Hause habe.

Freitag... mmhhh... Was hab ich da gemacht? Ausgeschlafen, gefrühstückt,... weiß nicht mehr. Nachmittags kam Laura. Wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen - na gut, ungefähr sechs Wochen aber/und ich hatte noch ein Buch von ner Freundin, das sie sich leihen wollte. Das allerdings liegt schon viel länger bei mir rum... Wir haben uns in mein Zimmer gesetzt und einfach die neuesten Infos ausgetauscht. War echt schön. Nicht lange, weil wir dann in Karfreitag-GoDi sind.
Dort haben wir Jason aufgegabelt. :-) Und er war die ganze Zeit - bis ich Montag wieder gefahren bin - da. Soooo schön! :-)

In der Gemeinde war noch total toll: Paul kam zu mir und hat mit mir gekuschelt. Ich hab ihn sooo vermisst. War schön alle wiederzusehen, auch wenn ich noch nicht so lange weg war. :-)

"Wunschlosigkeit führt zu innerer Ruhe."
- Laotse - 

Montag, 14. April 2014

Tierpark Hagenbeck


ein Schläfchen

... und schapp! ;-)

Stör mich nicht!

Bloß keinen Stress!





Ich muss mal ganz dringend.


Küsschen bitte.

Kuckuck!


Jeder denkt sich seinen Teil... ;-)

Ja, das sind wirklich meine Fotos... :-)

Unterwegs

Faszination Untergrund hieß die Devise am Sonntag.
Aber zuerst hab ich mein wunderschönes, romantisches Buch zu Ende gelesen. So beginne ich gerne meine Sonntagmorgen. :-)
Gegen Mittag hab ich mich dann zusammengepackt und bin erstmal losgefahren Richtung Altona. Da fährt nämlich mein Zug am Donnerstag weg. Ab sofort werde ich ab Hauptbahnhof buchen. Das war nämlich meine erste Feststellung: Altona ist der totale Umweg.
Man hört ja viel über die Reeperbahn... Mein erster - nennen wir es Streifzug daran vorbei war... Naja, also es war halt eine Haltestelle und als sämtliche komischen, ungewöhnlichen und respekteinflößenden Gestalten eingestiegen waren, roch es sooo nach Alkohol. :-P
Danach bin ich direkt weiter zum Hauptbahnhof und hab von da aus dann auf die Uhr geschaut - zurück nach Hause. Ich bin aber nicht ausgstiegen, sondern eine Station weitergefahren in den Tierpark Hagenbeck. Freitag bin ich zu Fuß schon mal hingelaufen. Sind so zwanzig Minuten. Und gestern hab ich mir eine Jahreskarte gekauft. Wenn mich jemand besuchen kommt... Dann ab in den Zoo! Ich hoffe, dass ich nach der Arbeit ab und zu mal noch ne Stunde durch den Zoo wandern kann und natürlich am Wochenende. :-)
Leider war ich ziemlich ko und es war so frisch! Das nächste Mal zieh ich eine Schicht mehr an.
Abends bin ich dann doch nochmal los. Mit Chiara, einer Praktikantin von BDF, und einem ihrer Freunde bin ich über den Dom spaziert. Die Kirchweih hier. Im Frühling, im Sommer und im Herbst für einen Monat. Aber stellt euch vor: Es gibt hier kein Langos!!!! AH! Ich hatte mich soooo darauf gefreut.




 


Apropos, ich hab Hunger. Nur so viel noch: Es war ein schöner Tag. Abwechslungsreich. Aber am Ende war ich soooo müde. :-)

Freitag, 11. April 2014

Wirtshaus am Speersort

Endlich kann euch berichten, dass ich unterwegs war! Damit ihr mich vielleicht in Ruhe lasst?!? ;-) Nein, Spaß. Aber gestern Abend war After-Work-Event der Praktikanten und ich bin mit U-Bahn und Bus dahin gefahren. Damit es nicht zu einfach oder langweilig wird, kam erstmal die U-Bahn nicht. Dadurch hab ich den Bus verpasst. Die elektronische Anzeige gab 18 Minuten warten vor, der Aushang 8 Minuten. Tja... Ich musste nur 8 Minuten warten. :-) Am Rathausmarkt bin ich ausgestiegen. Eigentlich dachte ich, dass ich nur geradeaus und links muss... Pustekuchen! Da war eine Art Busbahnhof und ein großer Platz und gefühlt zwanzig Straßen, die in alle Richtungen weggingen. Super! *Ironie* Erst hab ich die Frau gefragt, die mit mir ausgestiegen ist, aber sie wusste nur die ungefähre Richtung. Dann dacht ich: "Der Busfahrer weiß das bestimmt." Ich hab ihn gefragt und... Was denkt ihr? Er: "Da müssen Sie nur hier so durch... Ach, steigen Sie ein. Ich fahr in diese Richtung." An der nächsten Ampel hat er mich rausgelassen und ich stand quasi davor. :-) Voll cool! Willkommen in Hamburg. :-)
Der Busfahrer hat sich wahrscheinlich einen gelacht... Diese Touris aus dem Süden. :-P
Aber ihr habt mal wieder ne witzige Geschichte gehört.
Dort war es dann auch echt schön. Von den angemeldeten zwanzig kamen zwölf oder so. Zwei wohnen bei mir in der Nähe. Mit der einen geh ich vielleicht am Sonntag mal übern Dom (Kirchweih hier). Je nach Wetterlage. Und Julia - sie arbeitet bei mir auf dem Flur - hat angeboten, mir mal die Stadt zu zeigen. :-) Ein Glück! Jetzt muss ich mich nicht alleine durch die Gegend schlagen. ;-)