Sonntag, 13. Dezember 2015

Île Saint-Hélène

Zwei Monate später gibt es die nächsten Bilder von Montréal...
Das mittlere Wochenende haben wir am Samstag mit Shoppen verbracht! Oberhalb der Straßen und unterhalb. Das ist schon wirklich faszinierend. Aber ich muss sagen, ich hab mich dort nicht zurechtgefunden. Trotzdem haben wir etliche Sachen entdeckt.
Es gibt einen Pretzelsstand. Die haben aber keinerlei geschmackliche Ähnlichkeit zu unseren Brezeln.
In etlichen Gängen (vor allem bei Metro-Stationen) spielen wirklich begabte Musiker - Geige, Querflöte, Saxophon,...
Viele Läden sind einfach nur unglaublich teuer...
Es gibt dort zur Weihnachtszeit genauso viele Aktionen wie bei uns: 3 für 2. 20% auf bereits reduzierte Artikel, bis zu 70% reduziert... und so weiter...
Es war ein super anstrengender, aber toller Shopping-Tag!

Sonntag sind wir dann auf die Île Saint-Hélène. Eigentlich wollten wir dort so eine Art Geocache machen. Wir haben extra am Samstag in der Touri-Info nachgefragt und uns das alles ausdrucken lassen. Tja, aber dann haben wir es zu Hause liegen lassen und es ist uns erst auf der Insel aufgefallen. So wurde es dann lediglich zu einem Spaziergang kreuz und quer über die wunderschöne kleine Insel. Wir waren total fasziniert. Es muss toll sein dort spazieren zu gehen, wenn alles grünt und blüht. Dieser Ausflug war mein persönliches Highlight!

Eindrücke:






Das war ein Spaß!

Da durfte man nicht hoch.
Ein Typ im Auto stand davor.
Er wartete seit zwei Stunden auf
irgendwelche Handwerker...












Ein Spielplatz mit Teppichboden!
Auf dem Heimweg haben noch nen kleinen Umweg gemacht. Und einen Typ getroffen, der ein bisschen deutsch konnte und uns unbedingt das "World Trade Center" von Montréal zeigen wollte. Danke! Das hat sich voll gelohnt! Es ist mega schön da drinnen und Theresa konnte noch ihr Foto mit dem Weihnachtsmann machen. Und: Wir haben ein Stück der Berliner Mauer gesehen.

"Dieses Stück der Mauer ist der Teil eines Messers,
das ein Herz in zwei Stücker zerschnitt.
Dieser Brocken ist der Rest eines Kerkers,
den das Leben sprengte.
Dies Trümmerstück ist ein Triumph über Terror und Gewalt.
Dies Stück Beton ist eine Botschaft:
Die Freiheit eines Volkes ist unteilbar.
Mit ihm grüßt Berlin die Stadt Montreal
zum 350. Jahrestag ihres Bestehens anno 1992."
- Fritz Grasshoff -



Freitag, 11. Dezember 2015

Fun Facts

Es gibt Wasserflaschen mit 591 mL Inhalt.

250 g Butter kosten umgerechnet 3,50 €.

10 $ - 7 €
Das mussten wir kaufen...
20 $ - 14 €
...das war im Angebot.





















Über 30 km lange Einkaufspassagen und Restaurants ziehen sich unter der Stadt entlang.

Praktisch jedes Gebäude hat eine unterirdische Verbindung zu irgendeinem anderen. Will man von A nach B muss man selten länger als fünf Minuten an der "eiskalten" Luft sein... Wobei "eiskalt" diesen Winter knapp zehn Grad bedeutet!

Orientierung in der Stadt: Wo der Mont Royal ist, ist Norden. (Stimmt auch geographisch ungefähr. Zumindest, wenn man auf "unserer" Seite des Berges bleibt.)

Marihuana ist nicht legal, aber geduldet. Läuft man abends durch die Straßen, riecht es süßlich.

Essen gehen beim Italiener: ein Salat (ausgegeben als Cesar Salad - am Ende aber ohne Fleisch) 12 $ + 15 % Steuer + 15 % Tip = 15,87 $ (11,11€) ABER: Der Salat war sehr lecker!

Unsere Vermieterin hat gejubelt wie ein kleines Kind beim Anblick der Haribo-Packung, die wir aus Deutschland mitgebracht haben.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Vieux Montréal

Sonntag. Ausschlafen... Um halb sechs waren wir hellwach. Vll doch noch ein bisschen Jetlag in den Knochen? Wir haben den Morgen genutzt und richtig gemütlich im Bett gefrühstückt und Suits angeguckt. Keine Ahnung, ob ich das überhaupt schon jemals gemacht habe!?! :-) Fand ich aber gut. ;-P
Gegen halb elf haben wir uns auf den Weg gemacht. In unserem Reiseführer (dem alle folgenden Infos entnommen sind - Reise Know-How Montréal) , den wir geliehen bekommen haben (Danke!), war ein "kleiner" Spaziergang durch die Altstadt - und damit an vielen der sehenswerten Punkte vorbei - eingezeichnet, den wir uns vornehmen wollten. Zuerst waren wir noch zuversichtlich, dass wir die vier Stunden Fußmarsch schaffen... Schon nach kurzer Zeit merkten wir aber den Temperaturunterschied zu gestern. Gefühlt zehn Grad weniger und reichlich Wind. Nach zehn Minuten kam unser Bus und an der Haltestelle Rue Jeanne-Mance sind wir wieder ausgestiegen und zum Startpunkt gelaufen - Place d'Armes. 
Ein vielseitig genutzter Platz in den letzten Jahrhunderten Proteste, Waffenübergabe, Markt...
Es gibt ein Denkmal an den Stadtgründer Paul de Chomedey de Maisonneuve.
Umgeben ist er von einem hübschen rötlichen Gebäude, dem Édifice New York Life - erster Wolkenkratzer der Stadt - und dem Empire State Building nachempfundenen Édifice Aldred.

Ein riesiges Bankgebäude mit Säuleneingang befindet sich auf der nördlichen Seite. 1817 wurde diese erste Bank Kanadas - Bank of Montréal gegründet. Der im Foto zu sehende Säuleneingang kam 1847 hinzu und ist heute noch der Eingang zur Schalterhalle.

Südlich die Basilique Notre-Dame. 1892 erbaut mit bläulichen Wänden und Sternen aus 24 Karat Gold an der Decke und einer Orgel mit fast 7000 Pfeifen. Für 5$ bzw. 10$ Eintritt mit Lichtshow könnte ich euch auch bestätigen, ob diese Aussagen zutreffen. ;-)

Ein Ritt mit der Pferdekutsche war für uns (noch) Bargeldlose keine Option.

Dann folgte der Fußmarsch...
Vorbei am...
...Vieux Palais de Justice - dem alten Justizpalast.

... nem "Weihnachtsmarkt" mit ca. zehn kleinen Buden.
... einem süßen Laden mit leckerem Gebäck, den wir vielleicht doch nochmal aufsuchen werden
... und dem Hôtel de Ville - Rathaus. Charles de Gaulle verkündete 1967 vom Balkon aus: "Vive le Québec libre!"

In der Chapelle Notre-Dame-de-Bon-Secours haben wir uns dann etwas aufgewärmt. Richtig schnuckelig dieses kleine Gebäude mit angeschlossenem Museum über Marguerite Bourgeoys, eine Nonne, die den ersten Orden Kanadas gründete.


















Anschließend haben wir den Entschluss gefällt, den Abstecher zum Vieux Port (Alter Hafen) noch zu machen und auf dem Rückweg den Marché Bonsecoure anzugucken, aber dann die nächste Busstation aufzusuchen. Uns war einfach doch etwas kalt. Und wir waren mittlerweile auch schon ungefähr zwei Stunden draußen unterwegs. 
Der weiße quadratische Turm - Tour d'Horloge - am äußersten Ende des Hafens hat uns nicht so richtig von Hocker gehauen, aber die Sicht von dort auf die Stadt und das "Schiff", an dem wir vorbeikamen, haben es lohnenswert gemacht, noch ein paar Minuten länger im Wind zu laufen.



Und der Marché! Der hat es uns angetan! Da werden wir auf jeden Fall nochmal hin zurückkehren - das ein oder andere Souvenir mitnehmen und Fotos machen...

Zu Hause haben wir uns einen entspannten Nachmittag gegönnt. Gegen Abend sind wir ins oberste Stockwerk gefahren und... Ihr glaubt es nicht! Der Pool ist so toll und ein unglaublich genialer Blick von der Dachterrasse hat uns überwältigt. Squash und Fitnessraum gibt es auch.

In diesem Sinne: Grüße aus Montréal, das früher Ville-Marie hieß.

Samstag, 5. Dezember 2015

The Illuminated Crowd und ein mega Ausblick

Acht Uhr: Guten Morgen! Die erste Nacht war ok. Es pumpt immer noch etwas Adrenalin in unseren Adern, aber nach einer schnellen Dusche begeben wir uns auf die Straße auf der Suche nach einem Frühstück. Wir haben eine Empfehlung bekommen, sind aber mit den Preisen nicht so ganz einverstanden... Direkt gegenüber finden wir ein nettes Café, das uns anspricht. Wir werden freundlich bedient - wir sind eindeutig nicht von hier... ;-)
Weiter geht es zum Einkaufen. Schockiert stehen wir vor dem Käse. Wer soll das denn bezahlen? Trotzdem staffieren wir uns mit dem Nötigsten aus - vergessen Butter und Toilettenpapier :-P - und machen uns auf den Heimweg.
Ich bin fix und fertig. Es waren wohl doch etwas viele Eindrücke auf einmal. 
Also, packen wir unsere Bücher aus, kuscheln uns ins Bett und lesen. Einfach mal richtig runterkommen. Tut das gut! 
Drei Uhr. Komm wir raffen uns auf und gehen mal die Strecke zur Uni ab. Dabei kommen wir auch an einer Sehenswürdigkeit vorbei - dann können wir gleich mal den ersten Haken setzen. :-) 
Völlig fasziniert laufen wir durch die Rue Maisonneuve. So viele Hochhäuser und kleine Läden unten drin - teils im Keller. Menschen aller Ethnien, meist in ungefähr unserem Alter. 
Einfach immer geradeaus bis wir die Menschenansammlung sehen. Zunächst sind wir etwas verwirrt - das soll das Kunstwerk sein? Wir gucken links und rechts. Da ist ein Schild - The Illuminated Crowd.
Ok, von dem Licht und der Verdammnis der Menschheit erkennen wir nichts. Mal umrunden. UH! Das ist ja brutal. Wir sind uns einig: Es ist verwirrend-faszinierend.
Auch mal nen Blick?

von vorne
von hinten
auf dem Rückweg bei Nacht - auch sehr eindrucksvoll
In den Kugeln der schön geschmückten Bäume drumrum spiegelt man sich wunderbar und ein bisschen Skyline dazu...
Unser Weg führte uns am Uni-Gebäude vorbei...
... durch den Parc du Mont-Royal... einige Hügel hinauf zu einer wunderschönen Aussicht, die auf den Bilder überhaupt nicht zur Geltung kommt. Wir wären gern bis zur Dunkelheit geblieben, aber im Park gab es kaum Lichter und das war uns dann doch etwas zu heikel. Außerdem wurde es merklich kühler.


Auf dem Rückweg gab es funkelnd geschmückte Straßenlaternen und Bäume. Lichter überall. Und kalte Finger vom Fotos machen.
Das Denkmal im Spiegel einer verglasten Fassade.

I was here! Es ist atemberaubend.

Eine lange Reise...

Fünf Uhr morgens. Der Wecker klingelt. Was? Wer? Wo? Warum...? Achso, ja. Es geht los. Auf nach Montreal/Kanada.
Ich quäle mich aus dem kuscheligen Bett. Ein letztes Mal im alten Jahr. Schon komisch, dass es schon wieder Dezember ist.
Ich ziehe mich an, geh ins Bad, frühstücke. Es ist kurz vor sechs Uhr. Die letzten Sachen in den Koffer werfen. Noch zehn Minuten auf- und abtigern - hab ich auch wirklich nichts vergessen?
Das Handy piepst. "Sind in fünf bis zehn Minuten da." Oh je es wird ernst. Schuhe an, Schal, Mütze, Jacke. Dreimal im Kreis drehen. Licht aus. Tür zu. Boah ist mein Koffer schwer. Zwanzig Kilo aus dem zweiten Stock runterhieven. Es ist kalt draußen und dunkel. Aber die Straba fährt und ein paar Leute sind unterwegs. Ein Auto hält in der Einfahrt. "Na, gut geschlafen? Alles dabei?" "Vielen Dank fürs Abholen!"
6.35 Uhr: Wir - das sind Theresa und ich - holen uns noch was zu essen und ne Zeitschrift. Welches Gleis? Mmmmhhh... Sechs. Ok.
6.55 Uhr: Wir sitzen. Haben einen freien Viererplatz erwischt. Unsere Koffer passen mit Ach und Krach zwischen die Reihen. Nächster Halt Aschaffenburg. Dann Frankfurt und...
8.22 Uhr: Frankfurt Flughafen. Wir müssen so dringend mal wohin!
8.40 Uhr: So ein riesiges Gebäude. Wo müssen wir hin? Hier ist irgendwie nur der Check-In von Lufthansa. Ah, da vorne... Ne, da steht kein British Airways. Ok, was sagt das Ticket. Terminal 2. Wie kommen wir da hin? Mit dem Gepäck? Da ist ein Shuttle-Service. Fragen wir mal den Busfahrer...?
8.45 Uhr: Ok... Und jetzt zu Check-In E. Wo ist das? Ich seh nur D? Da steht Gate E1-20 und E 21-35. Aber Check-In? Gehen wir einfach... ah, da hinten! Siehst du British Airways?
9.00 Uhr: Wir checken ein. Koffergewicht passt. Pässe in Ordnung. Alles gut. Bordkarten in die Hand und... Was machen wir denn jetzt noch?
Gemütlich sitzen wir in der Halle, beobachten die Leute und trinken unsere kleinen Flaschen leer. Schließlich begeben wir uns zur Passkontrolle.
10.15 Uhr: Wir haben immer noch eineinhalb Stunden bis zum Boarding. Wir laufen ein bisschen durch die Läden, finden StarWars Figuren neben Barbie Puppen, ein Asterix Stickeralbum und interessante Reiseführer.
10.40 Uhr: Komm gehen wir durch die Kontrolle. Wir haben ja noch Beschäftigungsutensilien dabei. Was müssen wir alles auspacken und ausziehen? Sämtliche elektronischen Geräte, Flüssigkeitenbeutel, Jacke, Schal... Es piepst. Einmal abtasten bitte. Ich hatte noch meine Uhr um... Schuhe bitte ausziehen - hier gibt es auch Überzieh-Teile. Theresa hast du alles? Ja. Was brauchen wir? Gate D05. ... Oh, mist. Wir sind durch die falsche Kontrolle! Hier geht es nur bis 04! Wo ist der Ausgang?
11.00 Uhr: Zweite Kontrolle. Diesmal müssen die Schuhe gleich runter und es geht in so nen komischen Scanner. "Bitte auf die Markierung stellen und die Arme über den Kopf. Grimmig gucken. (Ich komme der Aufforderung mit einem Schmunzeln nach. Muss aber Lachen bevor das Geräte gescannt hat...) Ok, Arme runter. Und nochmal hochheben. Wieder runter bitte. Ich gucke den Sicherheitsbeamten mit einem schelmischen Grinsen an und trete aus dem Scanner. Wir hatten beide Spaß. Diesmal sind wir richtig. Theresa holt sich noch nen Kaffee und ein Wasser und dann startet auch schon das Boarding. Als Normalsterblicher ist man etwas später dran, aber das stört uns nicht. Die Aufregung, die sich zwischendurch gelegt hatte, kommt langsam aber sicher zurück. Seltsam... Fast nur englisch sprachige Leute auf diesem Flug nach London Heathrow.
12.00 Uhr: Wir sitzen. Anschnallen bitte. Noch ein paar Sicherheitsinstruktionen und schon geht es los. Theresa hat noch mehr Schiss vorm Start als ich. Wir sitzen beide etwas angespannt in unserem Sitz. Mist, Kaugummi vergessen. Ok, wir fliegen. Ab durch die Wolkendecke. Oh, es ist ja richtig schönes Wetter!
12.45 Uhr: Endlich ein Snack! Lecker. Nicht mehr lange und wir müssen uns schon auf die Landung vorbereiten. Ging viel schneller als angekündigt.
13.45 Uhr (dt. Zeit): Wir sind schon wieder gelandet und folgen dem Strom zu den Anschlussflügen. Wir haben unser Wasser nicht ausgetrunken und müssen es direkt wieder abgeben... Komisch. Kommt hier jetzt schon die Sicherheitskontrolle? Ne, da vorne steht das erst. Mmmhhh... Tatsächlich. Wir stellen uns in die Schlange und machen das ganze Spiel von vorne. Flüssigkeitsbeutel raus, Jacke aus, Schuhe aus, elektronische Geräte... Diesmal piept nichts...
14.00 Uhr (dt. Zeit): Ok, wo steht unser Flug? Da: Das Gate wird um 16.30 Uhr (dt) angezeigt. Na, klasse. Wir suchen uns einen Sitzplatz. Essen einen Breze und nehmen eine Kopfschmerztablette. Machen zwanzig Minuten die Augen zu. Besser? Ja. Ein bisschen tigern durch die Geschäfte. Sind das die Preise oder irgendwelche Nummer? Ui, ein Kinderparadies! Schau mal in welchen Takt hier die Flieger landen. Mir wird wieder komisch. Ich esse einen Kaugummi und wir begeben uns wieder auf die Wartestühle.
15.15 Uhr (engl/ 16.15 dt Zeit): Theresa geht mal wohin und an der InfoTafel vorbei. Unser Flug hat dreißig Minuten Verspätung. :-( Oh nein.
15.45 Uhr:  Immer noch kein Gate angezeigt. Ich geh wohin. Wir schlendern weiter.
16.05 Uhr: Jetzt aber. Gates B. Eine kurze Fahrt mit ner Art U-Bahn. Ziemlich witzig. Wir sind beide schon ziemlich erledigt.
16.20 Uhr: Unser Flug wird eine Stunde Verspätung haben. Holen wir uns ne Cola? Der Automat nimmt auch Euro. Tja, das Geld hat er verschluckt aber keine Cola ausgespuckt. Schade...
16.50 Uhr: Boarding. Im Flieger sitzen wir hinter drei Kerlen. Wir haben etwas Sorge, dass es laut wird. Aber wir haben eine Dreierreihe zu zweit. Schon mal nicht schlecht. Da kann sich einer immer zusammenrollen. Wir checken schon mal das Filmeangebot bis es losgeht. Jeder findet seinen Favoriten.
17.25 Uhr: Es geht los. Noch knapp 7,5 Stunden und wir sind am anderen Ende der Welt! Film ab.
18.15 Uhr: Turbolenzen. Wir sehen uns entsetzt an. Stoppen den Film. Schließen die Augen. Das Flugzeug sackt ab. Wir halten Händchen und hoffen, dass es nicht so weiter geht. Durchsage: "Der Service wird unterbrochen." Schreck!
18.45 Uhr: Alles scheint sich beruhigt zu haben. Wir bekommen etwas zu trinken und leckere Salzbrezeln mit Sour Cream. So lecker! Und tun meinem Magen richtig gut. Den Film nehmen wir wieder auf.
19.00 Uhr: Essenszeit. Jeder ein Gericht. Nach der Hälfte tauschen wir. Schaffen beide nicht ganz, aber sind satt. Und happy, dass es keine Störung mehr gegeben hat.
Wir schauen unsere Filme zu Ende. Hören Musik. Ich lege mich quer über zwei Sitze. Theresa probiert ein Spiel und ruft aus Versehen die Stewardess. ;-) Irgendwie geht die Zeit rum. Es ist ruhig. Die Jungs vor uns sind auch mit Filmen beschäftigt. Wir tauschen nochmal Liegeposition.
23.00 Uhr: Es gibt nochmal nen Snack und was zu trinken. Bissi Bewegung bevor es gleich zur Landung geht. Wir fliegen über Montreal hinweg. MEGA! Es ist stockdunkel. Ortszeit: 18.30 Uhr. Die vielen Lichter. Autos. Die quadratisch gezogenen Straßen. Wir sind schwer beeindruckt.
19.00 Uhr (kan/ dt: 1.00 Uhr): Wir sind gelandet. Ab durch die Kontrolle. Was der für seltsame Fragen stellt... Wo wollt ihr hin? Naja, in unser Apartment. Ihr bleibt also in Montreal? Ja. (Klar, wo sollten wir sonst hin?) Was macht ihr hier? Wie lange? Wo wohnt ihr? Puh, geschafft. Sind die Koffer da? Ja! Schnell ins Wlan einloggen und unserer Vermieterin schreiben. Ne Buskarte kaufen und dann geht es auf die letzte Etappe. Wir sind platt.
20.45 Uhr: Finden wir das Haus? Ja! Ok, wie kommen wir rein? Wo ist sie? Der Pförtner hilft. Ruft bei ihr an und wir sind drin. Endlich angekommen! Es ist schön. Schlüssel liegen bereit. Ein paar wichtige Infos. Wir loggen uns ins Wlan ein und geben erstmal allen Bescheid, dass wir angekommen sind - auch wenn die das nicht gleich lesen.
22.00 Uhr: Ende Gelände. Licht aus. Gute Nacht. Mal sehen wie lange wir schlafen...









Sonntag, 1. November 2015

Jason zu Besuch

Jason hat mich besucht und wunderschönes Wetter mitgebracht. Zauberhaft! Wir sind auf die Festung hochgelaufen. Von da hat man einfach einen einzigartigen Blick über Würzburg - getaucht in die herrlichsten Herbstfarben. Bilder können das gar nicht wiedergeben. Trotzdem hab ich fleißig fotographiert. Jason auch - aber da bin vor allem ich auf den Fotos. :-P
Noch ein bisschen plaudern und kochen und dann war der schöne Tag leider schon wieder um.















November

Mut brüllt nicht immer. 
Manchmal ist Mut die leise Stimme am Ende des Tages, die sagt: "Ich werde es morgen wieder versuchen."

- Mary Anne Radmacher -