Sonntag, 17. April 2016

Wilhelma

Wir haben ein Cousinen-Wochenende gemacht. Katrin und ich sind Freitag zu Lisa gefahren, haben bei ihr übernachtet und sind dann von dort nach Stuttgart gefahren, wo wir Jana getroffen haben. Etwas müde haben wir uns auf den Weg in die Wilhelma gemacht. Das Wetter hat leider nicht so gut mitgespielt. Es hat immer wieder geregnet, war windig und ziemlich frisch. Aber wir waren ganz gut eingepackt, hatten Schirme dabei und halbwegs vernünftige Schuhe an. Sehr viel los war nicht, aber es hat sich immer wieder etwas gesammelt, wenn alle in das nächstbeste Tierhaus vor dem Regen geflüchtet sind.
Wir haben die Zeit trotzdem genossen und genutzt. Haben etwas zu viel Zeit eingeplant und mussten dann noch einige Zeit warten bis unser Zug gefahren ist. Wir sind gemeinsam in Stuttgart eingestiegen und dann alle woanders wieder aus- bzw. umgestiegen. :-)

Viele Bilder gibt es nicht. Die Finger wurden einfach zu schnell kalt. Aber ein kleiner Einblick:




Donnerstag, 11. Februar 2016

Bachelorarbeit

Weihnachten vorbei. 2016 begrüßt. Ran ans Schreiben.
In Kanada hab ich schon gute Vorarbeit geleistet, weshalb es dann meistens ganz gut voran ging. Wenn man es mal geschafft eine gewisse Grunddtruktur aufzubauen und hier und da ein paar Sätze oder Stichpunkte schon geschrieben hat, dann geht es echt leichter von der Hand.
Ein paar letzte Messungen hab ich auf der Arbeit noch gemacht - mit erfreulichen Ergebnissen! :-)
Dann hieß es schon alles aufräumen. Was kann weggeschüttet werden? Was muss aufgehoben werden? Wo? Ist die Beschriftung ausreichend und verständlich? Liegen irgendwo sonst noch Sachen rum? Welche Unterlagen muss ich abgeben? Wie stelle ich sie am besten zusammen? Muss ich irgendwo noch Erklärungen einfügen? Da hat man echt nochmal ganz schön zu tun.
Nebenbei weiter schreiben, Korrekturen einarbeiten, erste Layoutkorrekturen durchführen. Die eine oder andere Grafik schon mal für die Abschlusspräsentation aufarbeiten und speichern. Eine Sicherheitskopie hier und da und dort hinterlegen, dass bloß nichts verloren geht!
Es war eine spannende Zeit. Manchmal frustrierend, wenn ich partout nicht wusste, wie ich das gut formulieren kann oder wenn ich mal durch meine eigenen Aufzeichnungen verwirrt war. Oft aber auch erfolgreich und erfreulich, wenn man abends festellen konnte, dass wieder zwei Seiten mehr geschrieben sind und zwei überarbeitet.
Achja, dieses überarbeiten... Man braucht wirklich noch eine ganze Woche nur dafür. Und wenn ich ehrlich bin... ich hätte auch noch eine Woche überarbeiten können.

Tja und dann kommt irgendwann der große Tag. Ich drücke auf drucken und herauskommt meine Bachelorarbeit. Eine grobe Durchsicht, ob alle Seiten da sind und richtig aussehen, ergibt Fehler - also nochmal nachbearbeiten und einzelne Seiten austauschen.
Dienstag (9.2.) dann in die Stadt zum Binden. Es ist Faschingsdienstag - alle Läden haben schon zu. Mist.
Mittwoch Früh (10.2.) - das gleiche Spiel. Bitte binden. "Wie denn?" "Hardcover, Softcover,..." "Eine Folie vorne." "Also, Softcover." Nach einigem Hin und Her wusste ich dann, dass das tatsächlich die richtige Variante ist. Oh man. Es wurde gebunden. Hinten die CD rein und dann ab in die TH und abgeben. Stempel drauf. Vorbei. Nichts mehr zu ändern. Lachen oder Weinen? Der Stress fällt ab - das wird alle Familienangehörige und Freunde freuen. ;-)

Als nächstes: Warten. Wie lange brauchen sie wohl zum Korrigieren? Wann bekomme ich mein Zeugnis? Welche Note gibt es? Sind sich Erst- und Zweitprüfer einig? Welchen Schnitt gibt es insgesamt?

Gute zwei Wochen später gibt es schon die Note! 1,0! Yippie!
Auf mein Zeugnis muss ich noch ein paar Wochen länger warten, aber auch das kommt. Inkl. einer Urkunde, dass ich jetzt offiziell Ingenieurin bin. Uiuiuiui...

Aber damit nicht genug... Der Master hat schon begonnen.

Montag, 21. Dezember 2015

Doch noch nicht fertig...

Wir waren doch auch noch im Museum of Fine Arts ganz zum Schluss und spazieren in einem (angeblich) schönen Viertel...
Und es gibt noch ein paar mehr Bilder
Die Metro-Station bei uns um die Ecke.

Hydranten-Hinweisschilder, die auch aus
einem hohen Schneehaufen rausgucken.

Unser Hochhaus. Nummer 2125.

Blick nachts vom Dach über einen winzigen Teil der Stadt


Samstag, 19. Dezember 2015

Bildersammlung

Um das Thema Kanada fast vier Monate später endlich mal abzuschließen, gibt es hier jetzt noch eine kleine Bildersammlung.

Wir hatten einen Pool im Dachgeschoss! So cool!

bei "normalem" Wetter

rechts oben die Pyramide bei Nebel

In diesem Haus leben sechs Familien...
Wer außer mir findet die Anordnung der Türen seltsam?





Fun Facts - Teil 2

Unser vierter Tag in Montréal... und wir konnten einem Mann den Weg erklären!! Yeah! Wer nicht versteht, warum das so faszinierend ist, frage bei Jason nach... ;-)

Mann auf französisch: "Wisst ihr wo ein Starbucks ist?"
Ich: "Do you parle... *lachen*?" (bedeutet: "Sprichst du..." in einem Mix aus englisch und französisch.)

Es gibt hier einen Laden... La Sandwicherie

Im Touristenbüro muss man zuerst dem Berater erklären über welche Aktivität man Auskünfte haben möchte... ;-) Sonst war die Dame aber sehr nett und hilfsbereit.

"Ihr bezahlt doch mit Mark in Deutschland, oder?"

Ein anderes Viertel

Samstag haben wir uns noch ein letztes Mal aufgemacht und eine andere Ecke der Stadt erkundet. Uns wurde dort ein unglaublich tolles Lokal zum Brunchen empfohlen und so begaben wir uns auf die Suche. Zunächst sind wir jedoch bisschen durch die Gassen gewandert, haben Häuser angeguckt, nen Weihnachtsbaumverkäufer gesehen und ziemlich gefroren. Plötzlicher Kälteabfall auf um die Null Grad mit viel Wind war nichts für uns und so ging es doch recht schnell wieder auf den Rückweg. Das Lokal haben wir dann tatsächlich gefunden mit ner sehr langen Schlange! Das wollten wir uns net antun. Weder das warten in der Kälte, noch das hektische Essen mit dem Wissen gleich wieder aufstehen zu müssen und am besten noch mit den hungrigen Blicken der nächsten im Nacken. Gruselig.
Stattdessen haben wir uns nach einer Alternative umgesehen, denn Hunger hatten wir trotzdem. Und wir wurden fündig. Ein schnuckeliges kleines Lokal. Fast ein bisschen familiär. Echt toll. Und mit mega leckeren Crêpe! Wow! Das hat sich noch richtig gelohnt.



Das Kirsch-Schild.




Freitag, 18. Dezember 2015

Museum of Fine Arts

Freitag bevor wir gefahren sind, waren wir noch "schnell" im Museum of Fine Arts. Es war interessant. Manches war sehr seltsam, manches witzig, manches verwirrend... :-)
Das schönste war ein Raum voll kleiner Vögel und vierzehn teurer (hab die Marke vergessen) Gitarren und Becken und Verstärker. Die Vögel sind rumgeflogen, auf den Gitarren gelandet, haben auf die Saiten gepickt und unglaublich faszinierende Musik gemacht. Echt ne Wahnsinns-Idee.




Nicht anfassen... Es hat laaange gedauert,
bis ich das erste Zeichen entdeckt habe.




Eine chinesische Vergnügungskammer...



ein Picasso

:-)






Die Rolltreppen waren sehr schmal.