Mittwoch, 17. April 2013

Geburtstag feiern

Eine Freundin ist letztens 18 geworden und das muss natürlich gefeiert werden. Samstag war es endlich halbwegs warm und etwas sonnig und so konnten wir (fast) gemütlich draußen grillen und essen. Erst gab es unglaublich leckere Kuchen und dann wurde der Grill angeworfen. Beim Feuer schüren waren alle noch ganz begeistert dabei...






... als es dann aber ans Grillen und Fleisch umdrehen ging... Ich dachte Ranger können das gut?!? Aber anscheinend sind sie doch lieber die Zündler. ;-) Dank Christian hatten wir dann aber doch richtig gutes Fleisch und Würstchen und haben mehr oder minder gemeinsam gegessen. :-)


Danach haben wir den Abend richtig schön ausklingen lassen mit Kartentricks und guten Gesprächen und saßen gemütlich am Feuer. Anschließend oder eher abschließend hat unser Geburtstagskind noch seine Geschenke ausgepackt und ach natürlich aufgeräumt haben wir auch noch. Fix und fertig, aber glücklich und pappsatt bin ich um zwölf ins Bett gefallen.


Pausen...

haben wir in der FH immer wieder mal und bei dem wunderschönen Wetter zur Zeit genießen wir den Luxus, der Wöhrder Wiese. Sämtliche Bänke, Steine und die Wiese selbst sind in der Mittagspause belegt und jeder sonnt sich in den ersten warmen Strahlen, um Kraft, Energie und Konzentration für die noch kommenden Stunden zu sammeln. Es ist einfach herrlich und ich genieße diese freie Zeit auch sehr. Wenn man sich dann noch schön unterhalten kann... Perfekt.
Irgendwann werd ich auch mal ein Foto mitbringen. ;-)

Letztens - als es noch nicht ganz so schön war und man es nur in Bewegung draußen ausgehalten hat, haben Maike und ich ein paar Entchen und Vögel beobachtet:

Donnerstag, 11. April 2013

Punkte und Linien - Teil 2

Sehr angenehm und erfreulich war heute die kurze Dauer unseres AC-Praktikumstages. Und so habe ich Zeit mal ein bisschen aus dem Nähkästchen oder Laborkästchen ;-) zu plaudern.

Alle 14 Tage hab ich Mittwoch und Donnerstag Praktikum QAC - qualitative analytische Chemie - und AC - anorganische Chemie. Oftmals ist die Vorbereitung mit viel Aufwand verbunden, da wir uns das theoretische Wissen zu den Versuchen selbst aneignen müssen. Natürlich lernt man so viel, aber meistens ist es ganz schön aufwendig und nervig, weil man auch oft nicht genau weiß, was jetzt zu lernen ist. So war es auch vor dieser Woche. AC hatte ich letztes Jahr schon, von daher wusste ich ungefähr wie es abläuft und wie ich da rangehen muss.
Aber QAC? Oje, das war eine Herausforderung. Zusätzlich müssen wir hier noch eine schriftliche Ausarbeitung der Theorie vorlegen, aber was da genau reinmuss? Wie lang oder ausführlich? Keiner wusste es, also haben es alle anders gemacht und je nachdem wurde dann zugestimmt oder nicht. Bei uns waren wir wirklich vier sehr verschiedene Ausarbeiter... Aber kein Kommentar. Jetzt werde ich versuchen mich kürzer zu halten. Ich hab nen halben Roman geschrieben und dafür eben auch etliche Stunden gebraucht.
Nun aber zu unserem Praktikum: Überall gehört Colloq dazu. Wir - also drei Kommilitonen und ich - waren gleich als erste dran. Wir saßen geschlagene eineinviertel Stunden mit unserem Prof zusammen! Meine Güte! Er hat viel auch drum rum erzählt, war sehr interessant, aber nichts alles relevant für unser Praktikum und so war ich doch etwas frustriert. Die Fragen waren nicht ganz so einfach, aber wir haben es anscheinend gut genug gemeistert. :-)
Endlich im Labor ging es dann ans Versuche machen. Erst musste mit Urtiter nochmal unsere Natronlauge von letztem Semester eingestellt werden. Damit dann Essigsäure titrieren und hoffentlich kommt bei beidem etwas Sinnvolles raus, sonst darfst du nochmal von vorne anfangen. Bei einer Titration bin ich leider gescheitert, aber das war noch kein großes Problem - einfach nochmal machen. Kostet natürlich immer etwas Zeit, aber der Wert war so eindeutig falsch... ;-)
Dann hatten wir noch zwei Partnerversuche... Hat jemand schon mal 20 ml in 0,5 ml Schritten titriert und dazwischen jeweils den pH gemessen? Und das ganze dreimal? Leute, ich sag euch, das ist nicht so cool. Du musst ja auch genau deine 0,5 ablesen und teilweise hab ich nur noch blaue Streifen gesehen. Mit etwas Glück hat dann aber alles super geklappt und dank meinem Laborpartner, der schon zwei Semester an der Uni Chemie studiert hat und etwas... schneller war als ich, waren wir erstaunlich schnell fertig. Nebenbei haben wir uns bzw. auch unsere Laboraufsicht und andere aus unserer Gruppe uns unterhalten. Den anderen etwas beim Jammern zugehört, weil ihre Versuche wesentlich nervenaufreibender waren als unsere! "Stelle deine Probe eine Stunde in den Trockenschrank. Danach 45 Minuten in den Exikator. Wiegen. Das Ganze wiederholen bis der Messwert bei zwei Messungen nacheinander stabil bleibt... Sie hatten zwischendurch schon noch andere Sachen zu tun, aber frustriert waren sie alle. Nächstes Mal darf ich das machen.

Und AC heute... Ionennachweise. Erst einmal ausprobieren, wie der Versuch aussieht und dann aus einer erhaltenen Probe, die richtigen Ionen nachweisen. Ich hab es aufs erste Mal geschafft! *hihi* War aber auch noch nicht sehr schwer. Das wird schon noch heftiger. Mal sehen, wie ich mich dann schlage. Spaß gemacht hat es aber allemal!

So jetzt könnt ihr schönes und langweiliges aus meinem Laboralltag lesen und ich mach mich daran die zugehörigen Protokolle fertig zu machen bzw. die nächsten vorzubereiten.

Mittwoch, 10. April 2013

Punkte und Linien auf Millimeterpapier

Das war das Ende meines ersten Praktikums in Quantitative Analytische Chemie... Ich werde euch die nächsten Tage hoffentlich mehr berichten, aber jetzt bin total müde...

Ein kleiner Vorgeschmack auf die Kleinkariertheit meiner Arbeit...:




Donnerstag, 4. April 2013

Verena...

Sie hat sich gestern ein Buch gekauft und es in der Nacht gelesen. Heute hat sie sich den zweiten Band gekauft... Irgendeine komische Wirkung hat das Buch, denn unser Abendessen heut war außergewöhnlich lustig. Sie ist super gut drauf, aber labert ein bisschen Blödsinn... ;-)

"Seit Lisa atmet, riecht es besser."
"ihres beises brüser" (Gemeint war: Ihre beiden Brüder...)
"das kannst du nicht zurückdreck schenken"

Dienstag, 2. April 2013

Weiter nach Ditzingen

Damit es ja nicht langweilig wird, sind Lisa und ich unsere Sansibar-Family besuchen gefahren. Doro hat vor knapp zwei Wochen ihr fünftes Baby entbunden, weshalb sich gerade die ganze Familie in Deutschland aufhält. Und solche Chancen müssen genutzt werden! :-) Glücklicherweise hab ich auch an der FH ein paar Tage um Ostern frei und so ging es Donnerstag schon um halb acht los. Nach Ditzingen fährt man eben doch drei Stunden mit dem Zug. In Stuttgart haben wir am Bahnhof noch eine unglaubliche Entdeckung gemacht...


Hammer, oder??

Ich find das total cool. Die Tafeln waren ungefähr Handteller breit. Manche Werbung ist schon faszinierend und ich bin einfach ein Schoki-Freak.

In Ditzingen angekommen, wurden wir herzlich begrüßt. Wir waren eine Überraschung. ;-) Alle haben sich sehr gefreut! Wir inklusive! Wir sind gleich mal alle nach draußen. Eine Runde spazieren. Ich kannte mich ja noch aus vom letzten Mal (wollte grad mit dem alten Blogeintrag verlinken und hab festgestellt, dass ich gar nichts davon geschrieben hab...)
Also letzes Mal war ich eine ganze Woche dort - Anfang September. Und hab unterstützt während der Zeit, als Ha-Di seine Knie-OP hatte. Das war eine echt lustige und anstrengende Woche. Hab grad in den Bildern gekramt und hab noch ein paar gefunden.
ab und zu gab es einen kleinen Film... und das hieß Pause für mich. ;-)

Schiffchen basteln

Alle Mann los!

Hauptsache Blödsinn machen....
So und dieses Mal war also Lisa dabei. Natürlich waren zwei Tage viel zu kurz. Aber wir haben es so gut es ging genutzt. Freitag Früh haben wir Eier gefärbt (mehr auf Doros Blog) und ansonsten wurde viel gespielt, vorgelesen, getobt und (!) wir haben von einer Brücke den Autofahrern zugewunken. Das war eine Gaudi!
Einige Bilder der Aktion und Anekdoten der zwei Tage:


Fliegen lernen
Nein! Ich will Hand haben!







Ein Mercedes-Fahrer hat beide Hände vom Lenkrad genommen, um zu winken. Joels Kommentar: "Der hat so gemacht! (streck beide Hände von sich weg) Dann musste das Auto ganz alleine fahren!"

Annelie sitzt auf meinen Schultern. "Annelie, da vorne musst du dann wieder runter." "Nein." "Doch sonst können wir morgen gar nichts mehr zusammen machen." Joel: "Dann kann man nur noch Bäume umwerfen."

Wir spielen. Ich: "Joel, möchtest du mit mir spielen?" Er setzt sich auf meinen Schoß mit dem Kommentar: "Nein, ich schau nur zu wie man gewinnt."
Zwei Minuten später fragt Annelie wer rot sei. Ich: "Joel und ich." Joel protestiert: "Nein! Nur du! Ich nur zuschauen wer gewinnt!"

Lisa spielt mit Joel gegen Romy. Als Romy eindeutig am Gewinnen ist, meint Joel, er glaubt er spielt lieber mit der Romy. 

Leider hab ich es verpasst mal zu filmen, wie begeistert alle gestrahlt und durcheinander gejubelt haben, wenn ein Autofahrer gewunken hat. Manche haben nur Lichthupe gegeben oder gehupt und da waren sie immer ganz enttäuscht. ;-)
Es war eine schöne Zeit und ich bin so froh, dass es so super Zugverbindungen von Fürth nach Ditzingen gibt. :-)

Loßburg

Am Vorosterwochenende sind Mum, Paps und ich nach Loßburg gefahren. Warum? Jasons Schwester hat dort geheiratet und zufällig wohnen im gleichen kleinen Dorf langjährige Freunde meiner Eltern. Deren Tochter - meine Freundin - hält sich leider gerade in Australien auf. Aber es war trotzdem schön ihre Family zu besuchen. Wir sind Freitag Spätnachmittag los. Haben den Abend dort noch ein bisschen genossen, aber ich musste rechtzeitig ins Bett. Man will auf einer Hochzeit ja keine Augenringe haben... ;-) Samstag hat Mum mich frisiert. Es war ein kleiner Kampf bis wir endlich so weit waren, aber dafür sah das Ergebnis auch wirklich super aus. 
Dann musst ich noch etwas warten und am Ende wurde ich abgeholt und es ging in die Kirche nach Freudenstadt zum Traugottesdienst. Er hat mir gut gefallen, war in manchem anders als das was ich sonst so kenne. :-)
Danach wurde in Loßburg gefeiert. Es gab eine unglaublich spitzenmäßige Hochzeitstorte. Joelle - Schwester
der Braut - hat sie gebacken. Eine schwedische Prinzessinnentorte. Einfach genial! Großes Lob!
Natürlich gab es noch mehr Kuchen, aber zu denen bin ich nicht gekommen. So eine Hochzeitstorte ist eben immer ziemlich gehaltvoll. ;-)
Nach ein bisschen Programm gab es eine kleine Pause und anschließend ging es mit dem Abendbuffet weiter. Ebenfalls sehr lecker! 
Wir haben viel getanzt an dem Abend, Musik gelauscht, lustige Anekdoten gehört, und mehr. Es war ein schöner Tag und ich hoffe, dass ich noch ein paar Bilder bekomme. 
Sonntag waren wir noch ein bisschen bei unseren Freunden und sind dann im Laufe des Nachmittags gefahren. Schade, dass du nicht da warst, Kati.