Dieser Eintrag ist gefüllt mit kleinen Geschichten aus dem Alltag in Afrika...
Kurz bevor Hans und Doris (vor über einem Monat) nach Deutschland sind, mussten noch Gitter an den Fenstern in der oberen Wohnung angebracht werden... Leider haben die Leute falsche gemessen und mussten am Ende mal gschwind ein Stückchen von der Wand abschlagen, damit alles passt:
Ein weiteres ganz wichtiges Ereignis: Unser Umzug von unten nach oben. Nachdem unsere letzten Gäste ausgezogen sind, sind nun Lisa und ich nach oben gegangen... Geschlechtertrennung... Es war ein unglaublicher Act, aber nach mehreren Stunden und etlichem Strepp-auf Strepp-ab hatten wir es geschafft und so langsam spielt sich alles ein. Noch funktioniert es nicht immer, aber immer öfter. Wir mutieren hier noch zu Anpassungskünstlern... ;-)
So sah das Ganze aus... ;-)
| Wie verpacken wir alles, damit wir möglichst selten laufen müssen...?? |
Zwischendurch hatten wir mal ein interessantes Wochenende... naja wie man es nimmt. Ich persönlich fand es sehr erheiternd, wie wir uns alle um Lisas Bett versammelt haben, als Ha-Di mit der Infusion anrückte. Keine Sorge, es geht ihr wieder blendend (wir sind hier echt gut versorgt), aber an dem Samstag gab es vier Infusionen... die mussten aber erst mal in die zunächst nicht auffindbare Vene gebracht werden... ;-) Ha-Di: "Das ist ja wie bei einem Kind!" "Sag mal, hast du überhaupt ne Vene?" "Ist nicht ganz ungefährlich. Ich könnte auch daneben die Ader treffen..." (danke, dass wollten wir nicht wissen ;-)) "Oh, da ist deine Vene... Obwohl.. die ist ja total verschoben. Egal. Nicht bewegen."
Manchmal windet es hier auch sehr:
Zum Abschluss noch zwei Tiergeschichten:
1. Es gibt bei Ha-Di und Doro einen neuen kleinen, sehr süßen und sehr pumeligen Wachhund... also der muss erst noch wachsen... bis er wachen kann ;-) Der putzige Knödel heißt Fluffi.
2. Haben wir ein Mäusenest bei uns gehabt. Beim Saubermachen unseres Küchenschranks hab ich rechtzeitig noch Joni gebeten auszuräumen... hatte Angst, dass mir was entgegen krabelt oder springt und ich dann peinlicher weise quietschend flüchte. Sowohl Joni als auch Lisa sind erstaundlich flott zur Seite gesprungen als die Maus tatsächlich hervorkam. ;-) Aber damit nicht genug, beim weiteren Ausräumen kamen kleine Mäusebabys hervor... könnten ja glatt putzig sein, wenn es nicht gerade in unserer Küche gewesen wäre.
Mein erster Gedanke: Die sehen aus wie die tiefgefrorenen Mäuschen, die die Schlange meines Bruders immer bekommen hat. :-)
Und damit ihr euch mal besser vorstellt könnt auf welcher Sprache wir uns immer unterhalten:
Ich: "Wenn sich in Deutschland jemand den Kopf bumped, werd ich auch Pole sagen."
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