Dienstag, 8. Mai 2012

Kulturtrip

Irgendwann Anfang April ist Doris mit uns losgezogen, um ein bisschen Kultur abzuarbeiten. Wir waren in der Kirche, die auf dem Platz errichtet wurde, wo früher der Sklavenmarkt war. Zuerst haben wir uns noch WINZIGE Kammern angesehen, in denen die Sklaven "gelebt" haben bis sie verkauft wurden.

der Aufgang für den Organisten


















In der Kirche ging es dann eher lustig weiter, als unser Guide meinte, dass die Säulen vor uns ohne die Anwesenheit des Bauleiters eingebaut wurden und der dann bei seiner Rückkehr feststellen musste, dass sie auf dem Kopf stehen. ;-)


Es gibt ein Kreuz aus dem Holz des Baumes, unter dem David Livingstone begraben wurde. Die Kirche wurde auch zu seiner Ehre gebaut, um seine Arbeit zu würdigen. Er hat unter anderem dazu beigetragen, dass die Sklaverei in Ostafrika letztendlich abgeschafft wurde.


Außerhalb der Kirche gibt es ein kleines Denkmal: in Ketten gelegte Sklaven (die Kette ist von der Zeit der Sklaverei) und einige Meter von der ehemaligen Stelle entfernt wurde ein Baum gepflanzt. Um solch einen fand der Sklavenmarkt statt. Es wurde gehandelt und je nach dem wie gut ein Sklave Schläge ausgehalten hat, stieg sein Preis oder fiel.






Früher kam bei Flut das Wasser ins Innere der Insel bis dorthin, wo Lisa und ich gerade sitzen. Stone Town war mal eine Halbinsel, die bei Flut nur durch Brücken mit dem Rest der Insel verbunden war.

Danach waren Lisa und ich noch alleine im House of Wonders. Früher der Palast des Sultans ist es heute ein Museum. Wir sind entspannt durch die Räume gelaufen, haben uns vorgestellt wie es für den Sultan gewesen sein muss dort entlang zu gehen, die Ausstellungsstücke betrachtet (uns gewundert wie wenig sie gepflegt werden... und warum manchmal auf dem Zettel 1765 steht und auf dem Ausstellungsstück 2004... ;-)), sind die riesige Treppe hinaufgeschritten und haben am Ende den unglaublichen Ausblick von der Veranda genossen...
















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