Montag, 23. April 2012

weiße Bedienung

Am 19.3. also noch vor unserem Urlaub waren wir mal wieder bei einer Hochzeit bzw. einem Teil davon. Richtig große Hochzeiten haben mehrere Teile und einer davon ist der sogenannte Chai - Tee. Man trifft sich abends, "tanzt" ein bisschen, isst zusammen und bewundert das Brautpaar... begleitet wird das Ganze von lauter Musik und natürlich vielen Fotos. Es gibt sogar immer ein eigenes "Kamerateam", dass den ganzen Abend filmt.
Eine Freundin von Doris wollte unbedingt mal was Besonderes machen und bat ihre weißen Freunde die Bedienung bei der Ausgabe des Essens zu machen. So was konnten wir uns ja nicht entgehen lassen... ehrlich gesagt, war ich mir bis zum Schluss nicht sicher, ob das so eine gute Idee gewesen ist, aber ich muss mich hier auch ganz anderen Herausforderungen stellen... ;-)
Vorher mussten wir noch stundenlang durch die Stadt gurken und ein weißes Oberteil und eine schwarze Hose finden... fragt lieber nicht...
Am Ende sahen wir aber toll aus, oder?
Eigentlich tragen wir ja immer Kopftuch, aber uns wurde versichert, dass es nichts ausmacht, wenn wir keine tragen... am Ende waren wir doch (fast) die einzigen ohne...
Pünktlich um acht kamen wir an. Das wurde auch ausdrücklich verlangt. ;-) Bis es tatsächlich losging bzw. überhaupt mal die ersten Gäste kamen, dauerte es noch... so haben wir geholfen fertig auszubauen: Wasserflaschen auf den wirklich toll gestalteten Tischen verteilt, Essen in Schüsseln aufgebaut,...



















Dann hab ich mich mit Lisa am Eingang postiert und jeden mit Shikamoo und Karibu begrüßt. Dazu gab es dann noch ein Geschenk - einen Geldbeutel.
Bis die Braut kam, wurde getanzt - man wandert langsam im Kreis und wackelt elegant (!) mit dem Hintern. ;-)
kleiner Einblick in die Farbenpracht
Schon gegen halb zehn kam die Braut! Rekordverdächtig zeitig!
Sie schillerte noch viel mehr als ihr euch vorstellt!
Nach einer wahren Fotoorgie hieß es jetzt für die Weißen bedienen und ich sag euch, dass war echt kein Zuckerschlecken. Es gab so viel Auswahl, dass (wir waren zu fünft) jeder mindestens drei Sachen machen musste! Und dann wollten die einen dies nicht und der andere das nicht, aber gesagt haben die meisten das einem erst, wenn es schon halb auf dem Teller lag... trotzdem eine sehr interessante Erfahrung.
Gegen elf - auch außergewöhnlich früh - kam schon der Bräutigam. Dann hieß es nochmals FOTOS!!!
dritte von links ist Doris Freundin
Und danach durften wir schon wieder nach Hause. Wir waren alle etwas überrascht, aber auch froh, als wir endlich im Auto wieder sitzen konnten. ;-)

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